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300 Schüler besuchten Bochumer Ingenieurforum

Doktorand Daniel berichtet von seiner Arbeit.

Doktorand Daniel berichtet von seiner Arbeit.

Da­ni­el Sze­rem­ley ist auf dem Bochumer Ingenieurforum (BO.Ing) ein alter Hase. Bereits im vergangenen Jahr hat der 27-jährige Doktorand der Ruhr-Uni Bochum Schülerinnen und Schülern seinen Forschungsbereich näher gebracht: das Plasma. Mit diesem physikalischen Phänomen beschäftigt sich kaum einer im Physikunterricht. Daher ist es spannend, solche Themen bei der Berufs- und Studienorientierung aufzugreifen.

Auch in diesem Jahr hat BO.Ing bei der Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet “Was geht?” im RuhrCongress Bochum stattgefunden. Es richtet sich an mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch-interessierte SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe und wird federführend vom zdi-Netzwerk IST.Bochum organisiert. An zwei Tagen konnten über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fertigkeiten in 75 zweistündigen Workshops zum Anfassen und Mitmachen testen. Dabei wurden sie durch Experten aus Hochschulen und Unternehmen intensiv betreut.

“Vor allem Mädchen motivieren”

Im Programm wurden Vorträge angeboten, bei denen aktuellen Forschungsthemen präsentiert und ihre Verknüpfung mit MINT-Studiengängen dargestellt wurden. Wer dann noch weitere Fragen hatte oder sich einfach so beraten lassen wollte, hatte natürlich auch die Möglichkeit, mit den anwesenden Unternehmens- und HochschulmitarbeiterInnen ausgedehnte Gespräche unter vier Augen zu führen.

“Es ist wichtig, die Jugendlichen so früh es geht für die naturwissenschaftlichen Fächer zu motivieren”, sagt Doktorand Szeremley. “Wir brauchen vor allem junge Frauen, denn sie finden andere, neue Lösungen, weil sie einer anderen Logik folgen als Männer und anders analysieren.”

Jugendliche arbeiten konzentriert mit

Auch das zdi-Zentrum NEAnderLab nahm bei BO.Ing teil.

Auch das zdi-Zentrum NEAnderLab nahm bei BO.Ing teil.

Auch Achim Kranz, Ausbilder bei der TÜV Nord Bildung Opel GmbH, ist überzeut von dem Konzept des zdi-Netzwerks: “Zu unserem Angebot kommen die Jugendlichen gezielt hin. Sie sind vorbereitet und arbeiten konzentriert.”

Einen Schwerpunkt bildeten natürlich ingenieurwissenschaftliche Workshops. Einen Einblick in die Biowissenschaften lieferte das zdi-Zentrum NEAnderLab aus Hilden: Die Jugendlichen experimentierten mit Pipetten und beschäftigten sich mit dem Thema DNA. Und tatsächlich: Sie arbeiteten konzentriert und aufmerksam mit.

31. Oktober, 2013 | 09:46
zdi | Zukunft durch Innovation

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