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3D-Druck-Experimentiersets für das Klassenzimmer

3d-druck_fomMobile Experimentiersets erstellen, um nicht nur Oberstufenschülerinnen und -Schülern, sondern auch Studierenden an Fachhochschulen in den ersten Semestern Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen zu ermöglichen – so lautet die Zielsetzung von FlexLabplus.  Beim offiziellen Auftakt am 16. November konnten sowohl Essener Lehrkräfte, als auch Verbands- und Unternehmensvertreter das EFRE-geförderte Projekt kennenlernen. Darüber hinaus erhielten sie Einblicke in verschiedene MINT-Aktivitäten, informierten sich über die Potenziale von Industrie 4.0 und erlebten die Verleihung des GFOS-Innovationsawards.

Wie vielfältig MINT-Förderung in Essen aussieht, erlebten die Gäste auf dem Marktplatz. Dort präsentierten Schulen, Unternehmen und Hochschulen verschiedene Formate und Projekte. Prof. Dr. Michael Schäfer erklärte am Stand der Hochschule Ruhr West das Thema 3D-Druck aus Sicht des technischen Informatikers. Dabei stellte er unter anderem verschiedene 3D-Druck-Verfahren vor – von Fused Deposition Modeling bis Stereolithografie – und nannte Beispiele für alltägliche Anwendungen wie dem Druck ganzer Häuser oder Lebensmitteln. Es gäbe sogar Ansätze, Lebewesen wie das längst ausgestorbene Mammut zu drucken. „Auf diese Weise könnte Jurassic Park vielleicht doch Realität werden“, sagte der Wissenschaftler mit einem Augenzwinkern.

3D-Druck im Klassenzimmer

Die FOM Hochschule als Partnerin des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen entwickelt derzeit mit weiteren Kooperationspartnern – dem zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna und der Hochschule Ruhr West als Partnerin des zdi-Zentrums mint4u Bottrop – mobile Experimentiersets für den Einsatz in der Sekundarstufe II. Mithilfe dieser Experimentiersets erhalten Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen durchzuführen – und zwar ohne ihre Klassenzimmer zu verlassen.

Die Sets werden neben technischen Komponenten wie Werkstoffproben, Prüfwerkzeugen und Druckern auch didaktische Materialien wie Arbeitsblätter oder Kopiervorlagen enthalten, die es ermöglichen, die Experimente ohne größere Vorbereitungszeit durchzuführen. Auch entsprechende Fortbildungsseminare sind geplant.

Kontakt:
zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen
Herr Tommy Schafran
 

28. November, 2016 | 14:46
Autor: cm/zdi
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