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SMIMS 2016: Wissenschaftsministerin Schulze im Gespräch mit jungen MINT-Talenten

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Teilnehmerinnen der SMIMS 2016 erklärten Ministerin Schulze, wie sie beim Aufbau ihrer Roboterfahrzeuge im Projekt vorgegangen sind.

„Kryptoanalyse“, „Evolutionäre Algorithmen“ oder „Chaostheorie und Mandelbrotmenge“ – so heißen einige der Projekte, die Jugendliche NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zum Abschluss der diesjährigen Schülerakademie Mathematik und Informatik in Münster, kurz SMIMS, vorgestellt haben. Wissen wie dieses dient zum Beispiel der Verschlüsselung unserer Onlinekommunikation, der Lernfähigkeit von selbstfahrenden Autos oder für bessere Wettervorhersagen. „Für technische Innovationen ist es unabdingbar, mathematische Prinzipien zu verstehen und sie für konkrete Anwendungsfelder einsetzen zu können. Wir brauchen junge, interessierte und engagierte Expertinnen und Experten, die sich mit ihren Talenten für kreative Lösungen engagieren – gerade auch in den Fachgebieten Mathematik und Informatik“, so Schulze. Beim Austausch mit den Jugendlichen lobte die Ministerin deren spannende Ideen und Projektumsetzungen.

Schülerakademie fördert MINT-Talente

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Bei der Projektpräsentation stellten Jugendliche beispielsweise mathematische Modelle für eine optimierte Autobahnnutzung vor.

Die einwöchige Akademie bietet besonders begabten und motivierten Oberstufenschülerinnen und -schülern in NRW die Chance, sich außerhalb der Schule mit anspruchsvollen Projektaufgaben aus den Bereichen Mathematik und Informatik auseinanderzusetzen. Organisiert wird die SMIMS von der Bezirksregierung Münster in Kooperation mit zdi. Im Auftrag des Wissenschaftsministeriums realisierte die zdi-Geschäftsstelle bereits im vierten Jahr in Folge jeweils einen Unternehmens- und einen Hochschulnachmittag, an denen sich die Jugendlichen über Berufs- und Studienmöglichkeiten informierten. Dabei beteiligten sich am Firmennachmittag, bei dem die Jugendlichen Unternehmen in Form eines Speed-Datings kennenlernen können, sieben Firmen: Der IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT AG, das Elektrotechnikunternehmen Phoenix Contact, die IT-Dienstleister adesso AG und Finanz Informatik, die Finanzdienstleister zeb sowie die Münsteraner Unternehmensberatung Hepp Unternehmensimpulse. Bei dem von zdi organisierten Hochschulnachmittag konnten sich die Jugendlichen zudem über das Studienangebot verschiedener NRW-Hochschulen informieren. An ihren Ständen informierten Vertreter der WWU Münster, der Fachhochschule Münster, der TU Dortmund, der RWTH Aachen, der Universität Paderborn, der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen/Recklinghausen/Bocholt, der Hochschule Hamm-Lippstadt sowie der Hochschule Ruhr West über ihre Studienangebote im Bereich Mathematik und Informatik.

Für SMIMS-Teilnehmerin Nele war der Hochschulnachmittag ein bedeutender Programmpunkt. “Die direkten Gespräche mit den Ansprechpartnern der Hochschulen haben mich bei meiner Entscheidung für ein Studium sehr vorangebracht”, so die Oberstufenschülerin bei der Abschlussrunde. Für Martin war hingegen besonders das Speed-Dating eine tolle Erfahrung, das ganz neue Perspektiven eröffnet hat. Für ihn ist nun klar: Zwischen Schule und Start ins Studium folgt erst einmal ein Praktikum in seinem Wunschunternehmen.

Für die Teilnahme an der Schülerakademie können Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz NRW pro Schule bis zu zwei Jugendliche vorschlagen, die sich durch hervorragende schulische Leistungen und außerschulisches Engagement im MINT-Bereich auszeichnen. Dabei liegt die jährliche Anzahl der Bewerbungen deutlich höher als die Anzahl der vorhandenen Plätze. Besonders erfreut zeigte sich Schulze daher, dass in diesem Jahr die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze von bisher 100 auf 110 Personen erhöht werden konnte. „Dies zeigt, dass sich das verstärkte, gemeinsame Engagement der SMIMS-Partner und der Gemeinschaftsoffensive zdi lohnt“, so Schulze.

9. September, 2016 | 15:49
zdi/bdo
zdi | Zukunft durch Innovation

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