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Erfolgreicher Start des zdi-Netzwerks „cLEVer – Bildungsregion Rhein-Wupper“

Das zdi-Netzwerk feiert einjähriges Bestehen und zieht Bilanz

In der Werkstatt „Meisterwerk Holzdesign“ wurde am 12. November 2015 zum ersten Netzwerktreffen der Bildungsregion Rhein-Wupper geladen. Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßte die rund 30 Gäste, Mitgliedsstädte des Berufsschulzweckverbandes sowie Unternehmen. Er verwies auf die Bedeutung von MINT-Förderung im industriell geprägten Wirtschaftsraum der Region Rhein-Wupper. Es sei zwingend geboten gewesen, im Gebiet des Berufsschulzweckverbandes mit einem eigenen Netzwerk an den Start zu gehen. Der Wirtschaft werde auf Dauer immer stärker der Nachwuchs fehlen, und besonders im gewerblich-technischen Bereich könnten Lehrstellen schon jetzt nicht mehr mit geeigneten Jugendlichen besetzt werden. Umso wichtiger sei es, mit entsprechenden Angeboten junge Leute für den MINT-Bereich zu interessieren und zu begeistern, so der Oberbürgermeister.

Rund 450 Kinder und Jugendliche nutzten das Kursangebot des zdi-Netzwerks zur außerschulischen MINT-Förderung im ersten Jahr. Die Kurse fanden in Unternehmen oder Werkstätten des Berufskollegs statt. Das Netzwerk hat die Kurse ausschließlich in den Ferien angeboten.

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Mitglieder des zdi-Netzwerks in der Werkstatt “Meisterwerk Holzdesign”

Engagement der Unternehmen hoch geschätzt

Das zdi-Netzwerk „cLEVer“ nutzte das Netzwerktreffen, um sich bei den bislang 12 beteiligten Unternehmen für ihr Engagement zu bedanken. Wer eine möglichst breite Palette von Berufsbildern weitergeben wolle, brauche auch ein entsprechend breites Netzwerk, betonte der Oberbürgermeister Uwe Richrath und warb ausdrücklich dafür, dass sich noch mehr Betriebe in dem zdi-Netzwerk engagieren.

Das Netzwerktreffen bot die Möglichkeit, einige Kurse praxisnah kennenzulernen.
Das Unternehmen „Meisterwerk Holzdesign“ hatte im Rahmen des zdi-Programms in den Sommer- und Herbstferien Workshops zum Bau eines Wakeboards und einer Designerlampe angeboten. Die Unternehmsnvertreter Thomas Goth und Tim Hoffmann  berichteten im Rahmen der Veranstaltung über die Erfahrungen bei den einwöchigen Workshops mit jeweils 10 jungen Leuten aus Leverkusen und der Region. Sie schilderten, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler vor allem beim Wakeboard-Bau dabei waren. Mit der Zeit blieben sogar die heutzutage oftmals üblichen Blicke auf die Mobiltelefone aus, so Goth. Beide Kurse in der Holzwerkstatt waren in kürzester Zeit restlos ausgebucht.

Der weltweit agierende Automobilzulieferer Federal Mogul ist ebenfalls mit einem Kursangebot beim zdi-Netzwerk beteiligt. Joachim Ferrier, Ausbildungsleiter bei Federal Mogul, warb für die Beteiligung weiterer Unternehmen im zdi-Netzwerk. Er verdeutlichte die problemlose Umsetzung von einer Kursidee bis zu einem zdi-Angebot: „Sie müssen sich nur etwas Attraktives für junge Leute ausdenken, alles andere regelt zdi für Sie.“

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v.l.n.r.: Tim Hoffmann, Oberbürgermeister von Leverkusen Uwe Richrath, Thomas Goth

Wieso nur Kurse in der Ferienzeit?

Zusätzliche außerschulische Angebote in der Unterrichtszeit werden von jungen Menschen wenig genutzt. Dafür seien die freien Zeitfenster, die die jungen Menschen heute noch haben, zu gering, erläuterte Peter Theobald, pädagogischer Mitarbeiter im Kommunalen Bildungsbüro Leverkusen. Es habe sich erwiesen, dass die Ferienangebote in Firmen, in den Werkstätten des Berufskollegs und bei einwöchigen Feriencamps besser angenommen werden. Besonders die Camps mit freien Technikangeboten und einem ausgiebigen Freizeitbereich seien für Eltern eine wichtige Entlastung bei der Suche nach passenden Betreuungsangeboten in den Ferien.

 

zdi-Netzwerk cLEVer

Quelle: Stadtverwaltung Leverkusen

20. November, 2015 | 14:07
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