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EU Förderprogramme für Bildung

Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Kommission für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, das über ein Budget von 14,7 MRD € verfügt. Das Programm läuft bis 2020 und vereint sieben EU-Programme auf europäischer und internationaler Ebene: Das Studentenaustauschprogramm Erasmus, das Master- und Doktorandenprogramm Erasmus Mundus, Erasmus für Jungunternehmer, Comenius für Schulbildung, Leonardo da Vinci für Berufsbildung und Grundtvig für Erwachsenenbildung.
Programmüberblick

Schulbildung

Das Comenius-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der Europäischen Union sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Seit 2014 gehört es zu den Erasmus+ Bildungsprogrammen der EU. Teilnehmen können von der Vorschule bis zum Ende des Sekundarbereichs II Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, örtliche Behörden, Einrichtungen und Organisationen der Schulverwaltung, nichtstaatliche Organisationen, Lehrerbildungseinrichtungen, Universitäten sowie sonstiges Bildungspersonal.
Nationale Kontaktstelle

Hochschulbildung

Unter Erasmus+ wird auch die Zusammenarbeit von Hochschulen in Europa sowie die Mobilität von Studenten und Dozenten gefördert.
Zentrale Bestandteile dieses Förderprogramms sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland durch das European Credit Transfer and Accumulation Systems (= Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen, abgekürzt ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten. Es können Studienaufenthalte, Auslandspraktika im Rahmen des Studiums, Lehraufenthalte sowie Fortbildung von allgemeinem Hochschulpersonal gefördert werden.
Leitfaden Fördermittel

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Erasmus+ fördert die Aus- und Weiterbildung, insbesondere der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung. Dabei werden die Projekte nicht von der EU selbst organisiert, sondern von Institutionen oder Organisationen in den einzelnen Ländern. In Deutschland ist der dafür zuständige Träger die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Früher bekannt unter dem Programmnamen Leonardo, wird auch dieses Programm seit 2014 zusammen mit anderen EU-Austauschprogrammen unter dem Namen Erasmus+ fortgeführt.

Zielgruppen dieses Programms sind:

  • Ausbilder an berufsbildenden Einrichtungen und in Unternehmen
  • Auszubildende, die sich in der Erstausbildung für einen berufsqualifizierenden Abschluss befinden
  • Sozialpartner, Verbände und Kammern
  • Studierende, sofern ihre Studienordnung ein Betriebspraktikum vorsieht
  • Junge Arbeitnehmer, die gerade eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben (bis zu einem Jahr nach Abschluss).
    • Statt abgeschlossener Ausbildung reichen auch zwei Jahre Berufserfahrung.
    • Auch Arbeitslose, die diese Kriterien erfüllen, können an Projekten teilnehmen.

Die Teilnahme ist nicht an die deutsche Staatsbürgerschaft oder die EU-Bürgerschaft gebunden. Es reicht aus, seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland (oder einem anderen EU-Land) zu haben.

Gefördert werden grenzüberschreitende Projekte und Partnerschaften zwischen mindestens drei Ländern, die den Austausch zum Zweck der Berufsbildung organisieren, wie z. B. Praktika bzw. berufliche Ausbildungen bei Unternehmen oder Bildungsinstitutionen, Forschungsprojekte, die Entwicklung und der internationale Transfer von Lehr- und Lernmaterialien, grenzüberschreitende Themennetzwerke oder vorbereitende Besuche zur Anbahnung von internationalen Kooperationen.
Nationale Kontaktstelle
Informationen zur Antragstellung

 

14. Oktober, 2016 | 12:04
zdi | Zukunft durch Innovation

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