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Experiment: Das Ei in der Flasche

Ein hartgekochtes Ei in eine Sprudelflasche zu stecken, ohne das Ei zu zerschneiden, das geht nicht! Oder vielleicht doch? Wir zeigen dir heute, wie es funktioniert.

Du brauchst:

  • 1 hartgekochtes, gepelltes Ei
  • 1 Flasche aus Glas ohne Verschluss, am besten eine Karaffe, deren Hals etwas weiter ist. Wenn du eine Karaffe nimmst, dann beachte, dass der Hals der Flasche schmaler ist als das Ei. Es darf nicht in die Flasche fallen.
  • 1 Topf mit Wasser
  • Topflappen

 

So geht’s:

Du stellst den Topf mit Wasser auf den Herd. Stelle die Flasche in den Topf. Nun stelle den Herd an und bringe das Wasser zum Kochen.

Warte etwa zehn Minuten, dann ist der Flaschenhals warm. Nimm die Flasche aus dem Topf. Benutze dafür einen Topflappen, damit du dich nicht verbrühst.

Stelle die Flasche auf den Tisch. Nun lege das Ei auf den Flaschenhals.

Du siehst: Langsam zieht die Flasche das Ei nach unten.

 

Die Erklärung:

Im Wasserbad wird die Luft in der Flasche erhitzt. Wenn die Flasche auf dem Tisch steht, kühlt die Luft langsam ab. Dabei zieht sie sich zusammen. Weil du die Flasche mit dem Ei verschlossen hast, kann keine neue Luft nachströmen. Es entsteht also ein Unterdruck. Und dieser Unterdruck zieht das Ei in die Flasche.

Du kannst selbst auch einen Unterdruck erzeugen: Lege deine Hand auf den Mund. Nun atme durch den Mund ein. Du merkst: Du saugst deine Hand fest an. Das gleiche passiert mit dem Ei.

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