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FabLab@school: Make – Learn – Share

Die Figuren sind aus Pappe und Holz mit der CNC-Fräse gefertigt worden.

Aus Pappe und Holz können mit der CNC-Fräse filigrane Figuren gefertigt werden.

Die Zukunftstechnologie 3D-Druck auch in den Schulen des Kreises Wesel zu integrieren – das ist das Ziel des Projektes „zdi-FabLab@school“. Dazu hat das zdi-Zentrum der Hochschule

Schüler können RepRap-3D-Drucker zusammenbauen und mitnehmen.

Schüler können im FabLab RepRap-3D-Drucker zusammenbauen und mitnehmen.

Rhein-Waal ein Konzept des Massachusetts Institute of Technology (MIT) adaptiert: das FabLab.

In der High-Tech-Werkstatt sollen Schüler, Studierende und Unternehmen mit moderner digitaler Fertigungstechnologie vertraut gemacht werden. Das FabLab Kamp-Lintfort bietet auf über 600 m² nicht nur den Raum, sondern auch die nötigen Maschinen, um eigene Ideen zu verwirklichen. So bauen in Workshops Schüler ihren eigenen 3D-Drucker oder Scanner.

3D-Druck ist die umgangssprachliche Bezeichnung für additive Fertigungsverfahren und bezeichnet die Schicht-für-Schicht-Herstellung von dreidimensionalen Objekten auf Basis von digitalen Konstruktionsplänen. Viele Fachleute bezeichnen die Technik als die nächste industrielle Revolution. Sie gehen zudem davon aus, dass sich 3D-Druck langfristig als eine Art Nachhaltigkeitstechnologie entwickeln wird. 3D-Druck wird nicht nur die Herstellung von Gegenständen tiefgreifend verändern, sondern kann auch den Umgang mit Ressourcen radikal verändern. In der Produktion bewirkt z.B. die Verbreitung additiver Technologien Rohstoffeinsparungen. Schätzungen zufolge benötigt diese Methode nur halb so viel Energie und 90 Prozent weniger Rohstoffe für die Herstellung von Gütern als die konventionelle Produktion. Insbesondere im Lebensmittel- und den medizintechnischen Bereich werden bio- und umweltverträgliche Materialien zielstrebig erforscht und weiterentwickelt. Mittelfristig sind durch die digitale Fertigung große Auswirkungen auf die Logistikbranche zu erwarten (Stichworte Production on Site, Production on Demand, Produkte ohne eigenen Maschinenpark). Künftig werden Unternehmen wohl nicht mehr ihre Produkte mit hohem Energieeinsatz zum Kunden transportieren, stattdessen werden sie Konstruktionspläne digital verschicken, die der Abnehmer lokal ausdruckt. Damit könnten die Transportkosten und der ineffiziente Hin- und Her-Transport vieler Güter und auch Rohstoffe reduziert werden

Kontakt:
zdi-Zentrum Kamp-Lintfort
Hochschule Rhein-Waal
Fakultät Kommunikation und Umwelt
Friedrich-Heinrich-Allee 25
47475 Kamp-Lintfort

Bei Rückfragen:

Dr. Martin Kreymann

Tel. 02842 / 90825-271
martin.kreymann@hochschule-rhein-waal.de

29. August, 2016 | 18:43
zdi | Zukunft durch Innovation

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