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Vom Blech zum automatisierten System – Ferienkurs bei Vorwerk

Vincent Schrodt (15) und Adrian Mehnert (13) mit dem Mechatroniker und Ausbildungsleiter Jan Pyrowicz

Vincent Schrodt (15) und Arian Mehnert (13)  mit dem Auszubildenden Laurin Diedrich

 

„Natürlich sind die Staubsauger die bekanntesten Produkte von Vorwerk. Aber es gibt noch viel mehr Dinge, die hier hergestellt werden. Und durch den zdi-Kurs wissen wir jetzt, welche verschiedenen Ausbildungsberufe das Unternehmen anbietet und welche Aufgaben man in diesen Berufen hat“, erklären Vincent Schrodt (15) und Arian Mehnert (13).

Das Bergische Schul-Technikum (zdi-Zentrum BeST) bot in einem einwöchigen Ferienkurs mit dem Titel „Vom Blech zum automatisierten System“ Mädchen und Jungen aus den drei bergischen Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid die Möglichkeit, technische Berufe mit Bezug zur Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Mechanik und Elektronik in der Praxis kennenzulernen.

Fingerspitzengefühl gefragt

Jan Pyrowicz, Mechatroniker und Ausbilder bei Vorwerk, betreut das Ferienangebot bereits zum zweiten Mal, mit positiven Erfahrungen: „Das zdi-Angebot bringt uns mit neugierigen und begabten Jugendlichen in Kontakt. Sie lernen, wie wichtig Fingerspitzengefühl und Feinmotorik für die auszuübenden praktischen Tätigkeiten im Betrieb sind, aber auch das notwendige theoretische Wissen. Der oder die Jugendliche lernt den Betrieb kennen, aber auch umgekehrt. Die Berührungsangst zum Unternehmen schwindet. Aus dem Kontakt können im Idealfall konkrete Praktikums- oder Ausbildungsplätze entstehen.“

Adrian Mehnert (13) übt das Löten.

Arian Mehnert (13) übt das Löten.

Während der fünf Tage haben die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Platinenbausatz gelötet. Wichtig hierbei war die Beachtung der richtigen Temperatur, die Bestückung der Platine aber auch das saubere und exakte Feinarbeiten. Ausbilder Pyrowicz vermittelte theoretisches Wissen über die Steuerungstechnik, die die Jungen und Mädchen erst per Druckluft mit Zuhilfenahme von Ventilen in ein pneumatisches Verfahren und dann mit einer elektropneumatischen Steuerung in die Praxis umsetzen konnten. Es wurde außerdem ein Schlüsselanhänger CNC gefräst, den die Jugendlichen am Ende der Woche mit nach Hause nehmen konnten.

Julia Kramer (15) und ihre Lötarbeit.

Ausbildung nach Schulabschluss

Julia Kramer (15) kommt nach den Sommerferien in die zehnte Klasse: „Ich möchte auf jeden Fall nach meinem Schulabschluss eine Ausbildung anfangen. Im Moment könnte ich mir eine Ausbildung bei einer Versicherung gut vorstellen, habe aber auch schon viel über den Beruf der Mechatronikerin gelesen. Hier bei Vorwerk habe ich eine genauere Vorstellung bekommen und es macht mir Spaß“, erklärt sie. „Ich weiß jetzt, was auf mich zukommen würde.“

29. Juli, 2015 | 10:44
CM/ZENIT
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