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Workshop bei Currenta

Die erste Osterferienwoche hat sich für acht Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn aus dem Rheinkreis Neuss um das Thema Elektrik gedreht. Die Teilnehmer lernten in den Ausbildungswerkstätten von Currenta in Dormagen  die Anwendung von Installationstechnik kennen, übten Aufputz- und Unterputzmethoden, erarbeiteten Grundlagen der Sensorik und Aktorik sowie der Mess- und Regelungstechnik. Als Ergebnis nahmen sie ein selbst hergestelltes Verlängerungskabel mit nach Hause.

Zwei Schüler lernen, wie man ein Stück Metall bearbeitet.

Zwei Schüler lernen, wie man ein Stück Metall bearbeitet.

In der zweiten Osterferienwoche widmete sich eine Gruppe von Siebt- und Achtklässlern dem Thema Metall. Nach einer Sicherheitseinweisung am ersten Tag schlüpften sie in passgenaue Arbeitshosen und -jacken, zogen die Sicherheitsbrillen an und stellten mit Hilfe der Ausbilder und Auszubildenden ein kleines Brettspiel her. Am Ende der Woche soll jeder Teilnehmer zudem eine kleine Vase aus Metall und einem Reagenzglas gefertigt haben.

Nachwuchs früh entdecken

Die in Kooperation mit dem zdi-Zentrum Rhein-Kreis Neuss organisierten Workshops sind für Jörg Schumacher vom Bewerbermarketing der Currenta/Ausbildung ein wichtiges Werkzeug, um Auszubildende zu finden. “Es ist sehr schwierig, orientierte Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung bei uns zu finden”, sagt er. Wegen der sinkenden Schülerzahlen, fällt auch die Zahl der Bewerber. Noch könnten alle Ausbildungsplätze besetzt werden, doch der Bedarf steige stetig, so Schumacher. “In den kommenden Jahren gehen viele Kollegen in Rente. Da brauchen wir dringend qualifizierten Nachwuchs.” Wichtig sei auch, dass die Schülerinnen und Schüler schon eine Idee von dem Beruf haben, den sie erlernen. Dazu bietet ein solcher Ferienworkshop die ideale Chance: Die Arbeitszeit dauert von 9 bis 16 Uhr, die Pausenzeiten sind dieselben, an die sich auch die Azubis halten müssen.

Um Nachwuchs früh zu entdecken, bietet Currenta die Ferienkurse an. “Wer bei der Bewerbung zeigt, dass er schon einmal einen Blick in die Ausbildung geworfen hat, hat durchaus gute Chancen”, sagt Schumacher. Aus der Elektro-Gruppe hat sich sogar direkt ein Schüler um einen Ausbildungsplatz bei Currenta beworben. Möglicherweise lässt sich ja auch ein Schüler aus der Metall-Gruppe für eine Ausbildung begeistern.

2. April, 2013 | 13:08
zdi | Zukunft durch Innovation

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