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Hamm belohnt Ideen für energieeffiziente Fahrzeuge

Über sechs Monate hatten Schülerinnen und Schüler aus Hamm Zeit, ein Modellfahrzeug zu entwickeln, das ausschließlich mit der mechanischen Energie einer vorgegebenen Feder angetrieben wird. Am letzten Donnerstag trafen die Jugendlichen zum Energiewettbewerb im Technikum der Hochschule Hamm-Lippstadt zusammen und stellten ihre Fahrzeuge vor. Der Präsentation folgte ein Rennen auf einem vorgegebenen Parcours.

Schülerinnen und Schüler aus Hamm mit ihren mechanisch angetriebenen Fahrzeugen. Foto: René Golz

Das Fahrzeug der Gewinner in der Wettbewerbskategorie „Energieeffizienz“ erreichte mit einer Gesamtreichweite von 56 Metern die mit Abstand weiteste Distanz und wurde dafür mit der Siegprämie in Höhe von 500,00 Euro belohnt. In der Kategorie „Innovation“ bewertete die Jury die Originalität und Pfiffigkeit der Konstruktionen. Das Gewinnerteam konnte die Jury mit einem dreirad-ähnlichen Aufbau beeindrucken, bei dem u.a. eine technisch-hochwertige Übersetzung und ein Flaschenzug zum Einsatz kamen. Die Siegprämie betrug 200 Euro. Weitere 200 Euro gingen an die Gewinner der Kategorie „Design“, die die künstlerische Gestaltung, die handwerkliche Ausführung und Realitätsnähe des Fahrzeugmodells bewertete.  Mit einem überraschend geringen Gesamtgewicht und ergonomischen Speichen in den großen Rädern zeigten die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Gespür für Details.

Aufgrund der erbrachten Leistungen aller Teilnehmenden lobte die Wettbewerbs-Jury zusätzlich eine Anerkennungsprämie in Höhe von 50,00 Euro für die übrigen vier Teams aus.

Engagierte Partnerschaft in der Region Hamm

Die Preise wurden gestiftet von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm und dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte.

Die Jury setzte sich aus Vertretern der Hochschule Hamm-Lippstadt, der lokalen Wirtschaftsförderung, Schulvertretern und Unternehmern zusammen. Die diesjährige Wettbewerbsaufgabe entwickelte Olaf Goebel mit Nils Reuter von der Hochschule Hamm-Lippstadt.

“In diesem Jahr wurde für den Energiewettbewerb ein aktuelles Thema gewählt, das Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Stärken und Interessen anspricht. Zum Erfolg führen Fachwissen und Teamarbeit, aber auch das Interesse an modernen Technologien. Auch das gehört  zum Berufsalltag der Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen”, so Olaf Goebel.

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27. Juni, 2017 | 10:51
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