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Hamm: Schüler erzeugen Energie durch Muskelkraft

Seit Januar haben Schülerinnen und Schüler aus fünf Hammer Schulen getüftelt, konstruiert und trainiert. Beim diesjährigen Energiewettbewerb präsentierten die Teams im ,Technikum’ der Hochschule Hamm-Lippstadt ihre Versuchsaufbauten, mit denen sie elektrische Energie durch die Muskelkraft eines Menschen erzeugten.

In drei Kategorien konnten die Schülerteams mit ihren individuell gebauten Muskelkraftwerken in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten.

In der Disziplin „Leistung“ musste so viel elektrische Energie wie möglich erzeugt werden. Die Konrad-Adenauer-Realschule erreichte mit einem umgebauten Rennrad innerhalb von 30 Sekunden die höchste Leistungsspitze. Wohingegen das Team der Sophie-Scholl-Gesamtschule, das sich bei seiner Konstruktion an einem Liegefahrrad orientiert hat, im Dauerleistungstest die Nase vorn hatte. Deshalb teilten sich beide Teams am Ende die Siegprämie von 500,00 Euro.

Die Jury aus Vertretern von der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Wirtschaftsförderung, dem Schuldezernat, dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte und der Agentur für Arbeit vergab aber auch Preise für die Kategorie „Innovation“ und „Ergonomie“. Für die beste Ergonomie erhielt das Team des Märkischen Gymnasiums 200,00 Euro Siegprämie. Die Gymnasiasten hatten eine Rudermaschine aus Holzelementen und alten Fahrradteilen nachgebaut und damit möglichst viele Muskeln in einen möglichst natürlichen Bewegungsablauf eingebunden. Besonders innovativ war aus Jurysicht der Versuchsaufbau des Beisenkamp-Gymnasiums: Durch Verlagerung des Körpergewichts des Sportlers wurde die Kettenspannung individuell reguliert, dazu musste mit den Händen an Pedalen für möglichst viel Energie gesorgt werden.

Einen Anerkennungspreis erhielt das Team der Friedensschule: Die Schülerinnen und Schüler erreichten mit ihrem umgebauten Crosstrainer ebenfalls beachtliche Ergebnisse und wurden dafür mit 50,00 Euro belohnt.

20160622_PF_Energiewettbewerb_2016

Fünf Hammer Schulen erzielen Höchstleistungen im Energiewettbewerb 2016

Die Preise des Wettbewerbs wurden von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm, dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte und dem Gesundheitsstandort Hamm e.V. gestiftet. Die Idee zum Wettbewerb hatten Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel (Professur für Energietechnik) und Prof. Dr. Holger Krakowski-Roosen (Professur für angewandte Sportwissenschaften) von der Hochschule Hamm-Lippstadt. Die Hochschule Hamm-Lippstadt und das zdi-Zentrum Hamm führen den Schulwettbewerb einmal im Jahr gemeinsam durch.

5. Juli, 2016 | 17:03
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