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InfoSphere: 24 Jugendliche testen das Informatik-Studium

24 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Schüleruni des InfoSphere teil.

24 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Schüleruni des InfoSphere teil.

24 Mädchen und Jungen stellten sich der Herausforderung eine Woche lang zu erproben, was es bedeutet Informatik zu studieren. Dazu reisten sie nicht nur aus Aachen und Umgebung, sondern auch aus Wuppertal, Köln, Düsseldorf, Bad Vilbel, Verl und sogar aus dem Ausland (Brüssel) an die RWTH Aachen an.

Los ging es am Montagmorgen mit einer Kennenlern-Runde. Danach startete das Programm direkt mit dem ersten InfoSphere-Modul “Smartphone-App zur Fernsteuerung eines Roboters”. Bevor es jedoch ans Programmieren ging, galt es aus vielen Einzelteilen einen funktionierenden Roboter zu bauen. Erst danach konnte dann eine App erstellt werden, die den Roboter über den Lagesensor des Smartphones in Bewegung setzt.

Am Dienstag galt es dann nicht nur einen Lego-Roboter, sondern gleich ein ganzes Haus zu steuern. Dazu lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Modul “Das Haus der Zukunft – Hausautomation mit Mikrocontrollern” Einbrecher mittels Alarmanlage zu vergraulen, die Rollos je nach Lichteinfall zu steuern und auch die Luftfeuchtigkeit im Bad optimal zu regulieren. Um auch zu erfahren, was Studieren außerhalb des Hörsaals bedeutet, stellte der Fachschaft die Welt des Informatikstudiums aus ihrer Sicht vor.

Am Mittwoch erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Modul “Wie kommt das Bild auf den Bildschirm? – Einstieg in die Computergrafik“, welche wichtige Rolle auch mathematische Grundlagen in der Informatik spielen. Dazu unternahmen die Kids einen Exkurs in die Shader-Programmierung und entwickelten so ihren eigenen Comiclook. Zwischendurch konnten sie ihr Wissen über die RWTH und auch die Informatik generell im Informatik-Quiz unter Beweis stellen. Ob denn RWTH wirklich “Richtig-Wunderbar-Turbulente Hochschule” heißt?

Am Donnerstag war dann die Zeit gekommen auch die RWTH Aachen einmal von Innen und Außen zu entdecken. Los ging es morgens mit einem “Spaziergang@Informatik“. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler sich in der Vorlesung “Datenstrukturen & Algorithmen” bei Prof. Dr. Erika Ábrahám unter die Studierenden mischen und selbst erfahren wie es ist eine Vorlesung zu besuchen. An diesem Tag wurde auch das “Experiment” neue Hauptmensa gestartet. Gestärkt ging es anschließen zu einem Vortrag der Studienberatung und abschließend der Führung durch den Kern der Hochschule.

Zum Abschluss am Freitag erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Einblick in die theoretische Informatik mit dem Modul “Zelluläre Automaten als Werkzeug zur Simulation in der Biologie und im Straßenverkehr“. Auch gab es noch einen kurzen Vortrag zum Mentoring@INFORMATIK in der Informatik. Anschließend machten sich alle mit ihren Zertifikaten und endlos vielen Eindrücken auf den Heimweg.

Das InfoSphere-Team dankt allen Helferinnen und Helfern: Arno Schmetz, Eva Fluck, Jan Rogalski, Erika Ábrahám, Swenja Schiwatsch, Alexandra Kwiecien und der Organisatorin Anja Schaumlöffel.“

21. Juli, 2014 | 16:43
zdi | Zukunft durch Innovation

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