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Integration durch Technik

Was verbindet besser, als gemeinsam ein technisches Projekt zu verwirklichen? Und wenn in Teamwork dann noch selbst designte und gebaute „Longboards“ entstehen, sind strahlende Augen bereits vorprogrammiert – auch ganz ohne gegenseitige Sprachkenntnisse. „Hier werden Talente entdeckt und gefördert, hier wird Integration gelebt“, sagt Klaus Trimborn, Koordinator des zdi-Netzwerks IST.Bochum. Gemeinsam mit der Heinrich-von Kleist-Schule und der Deutschen Telekom Stiftung hat er das Projekt “Technik verbindet” ins Leben gerufen. „Dass dies an diesem Standort besonders gut gelingt, liegt auch daran, dass die Schule der Gründungsstandort des „Innovationszentrums Schule-Technik“ ist, dem allerersten, 2006 gegründeten, zdi-Netzwerk. Wir sind schon sehr gespannt auf die bis zum Ende des Schuljahres entstehenden Ergebnisse“, so Trimborn weiter.
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Auch Regelschüler des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums engagieren sich. Mehr als 20 von ihnen haben die Arbeitsgemeinschaft „HvK together“ gegründet, um die Mitschüler – in der Regel Flüchtlingskinder – aus der Internationalen Klasse bei deren Integration zu unterstützen.

Das Projekt startete in Form einer wöchentlich stattfindenden AG von jeweils 1,5 Stunden kurz vor den Herbstferien. Zehn Jugendliche ab Jahrgangsstufe 7 entwerfen dort in fünf gemischten Zweierteams ihr persönliches Lieblingslongboard, schneiden dafür Holzbretter zu und bringen sie über entsprechende Biegevorrichtungen in Form. Selbstverständlich werden die Boards später nach eigenen Vorstellungen mit Motiven versehen und lackiert. Eingesetzt werden sollen sie abschließend im schuleigenen Sportunterricht.

Den Projektstart hat die Deutsche Telekom Stiftung in einem Video festgehalten.

Video

Kontakt:
zdi-Netzwerks IST.Bochum.NRW
Klaus Trimborn
Telefon: : 0234 – 388702 – 25
E-Mail senden
Internet

26. Oktober, 2016 | 09:05
Autor: zdi/aw
zdi | Zukunft durch Innovation

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