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Jugendliche bauen Balance Boards in Mönchengladbach

Während die einen Urlaub machten, haben andere in den Sommerferien etwas für ihre berufliche Zukunft getan und dabei viel Spaß gehabt. Gut 30 Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbacher Schulen, darunter die Gesamtschule an der Espenstraße und die Bischöfliche Marienschule, konnten in den Sommerferien in der zdi-Werkstatt beim AV Ausbildungsverbund (ehemals Ausbildungsverbund Schlafhorst) Balance-Boards und Longboards konstruieren und bauen. “Das Feedback der Teilnehmer war überwältigend. Ich glaube, wir haben den Nachwuchs mit dieser Veranstaltung so richtig für Technik begeistern können”, resümiert Daniel Dieker, Koordinator der zdi-Zentrums Mönchengladbach, das Ergebnis der außergewöhnlichen Maßnahme zur Berufs- und Studienorientierung.

Wie Konstrukteure, Mechatroniker oder technische Produktdesigner arbeiten, erfuhr der Nachwuchs an insgesamt fünf Tagen unter Anleitung der erfahrenen Ausbilder Christian Görtz und Daniel Feldmann in einzigartiger Art und Weise. Vor allen Dingen der Bau eines Balance Boards, das heißt eines zweirädrigen sich selbst balancierenden und ferngesteuerten Roboters, war für die Jugendlichen eine Herausforderung. “Wie werden Leiterplatten bestückt? Wie wird der Prozessor programmiert? Die Teilnehmer haben durch die Komplexität der Balance   Boards hautnah erfahren, wie anspruchsvoll moderne Elektronik heute ist”, berichtet Frank Winkels, Leiter des Ausbildungsverbundes davon, welche Fragestellungen die Jugendlichen in kleinen Schul-Teams zu beantworten hatten. “Spiel und Spaß an Technik standen zwar im  Vordergrund, aber die Teilnehmer packte alle der Ehrgeiz, die Balance Boards am Ende auch zum Fahren zu bringen.”

 

Begeistert waren übrigens auch die Lehrer, die das zdi-Zentrum insbesondere in der Anmeldephase unterstützten: “Zunächst war ich skeptisch, ob so etwas in  den Sommerferien funktioniert, aber die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler hat mich wirklich überzeugt”, erklärt Edwin Jackisch, Lehrer der Gesamtschule Espenstraße.

“Mehr Praxis geht nicht”

Möglich wurden die für Schüler wie Schulen kostenlosen Kurse durch die Unterstützung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. Armin Hoffman, Leiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur Mönchengladbach, ist mit dem Ergebnis vollauf zufrieden: “Mehr Praxis geht nicht! Die Schülerinnen und Schüler können sich jetzt ein viel besseres Bild davon machen, was auf sie zukommt, wenn sie einen Beruf in der Metall- und Elektroindustrie anstreben.” Die fertigen Longboards und Balance Boards gehen jetzt in den Besitz der Schüler beziehungsweise in den der Schulen über. Vielleicht kommt es sogar zu einem kleinen Balance-Boards-Wettkampf der Schulen.

Reine Mädchenkurse sind in Planung

Die Kurse finden jährlich in den Sommerferien statt. Im Moment laufen die Planungen für zwei spezielle Kurse, die ausschließlich für Mädchen angeboten werden sollen. Details will das zdi-Zentrum Mönchengladbach beim nächsten Treffen der zdi-Partner bekannt geben. Das zdi-Zentrum Mönchengladbach wird koordiniert unter der Leitung der MGconnect-Abteilung der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH. Der Ausbau des Partnernetzwerkes erfolgt in Kooperation mit der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie Mönchengladbach und wird unterstützt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklun.

Ansprechpartner:
Susanne Feldges / Daniel Dieker
Telefon: 0 21 61-8 23 79-73, E-Mail: feldges@wfmg.de oder dieker@wfmg.de

23. September, 2014 | 10:54
zdi | Zukunft durch Innovation

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