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Jugendliche entdecken Berufe in der Baubranche

Jugendliche erleben, welche Berufe es in der Baubranche gibt.

Jugendliche erleben, welche Berufe es in der Baubranche gibt.

Technische und naturwissenschaftliche Berufe bieten hervorragende Arbeitsmarktchancen und immer wieder neue, spannende Entwicklungsfelder. Diese zeigt das Pascal Technikum Grevenbroich (PasTeG), das vom zdi-Zentrum Rhein-Kreis Neuss betreut wird. PasTeG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse die Wissensgebiete von Technik und Naturwissenschaften näher zu bringen. Ab Januar eines jeden Jahres starten die neuen Kurse und ermöglichen den Jugendlichen zwei Jahre lang sehr vielseitige Einblicke in diese unterschiedlichsten Arbeits- und Studienbereiche, deren wissenschaftlich technischen Prozesse und deren Arbeitsalltag.

Duales Studium ist möglich

So besuchte die Gruppe eines aktuell laufenden Kurses erstmalig das Berufsförderungswerk der Bauindustrie in NRW und setzte sich mit Berufsbildern in dieser Branche auseinander. Herr Junk, Bereichsleiter Fort- und Weiterbildung, als auch Herr Göbel, Ausbildungsmeister, zeigten den 24 nach Kerpen angereisten Jungen und Mädchen eine Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten als auch den Schritt in ein duales Studium im Bauingenieurwesen. Dieser Weg lässt neben dem regulären Ausbildungsberuf Platz für ein vollwertiges duales Studium und ermöglicht dem Studenten die Praxis mit der Theorie unter einen Hut zu bringen und von dem gegenseitigen Miteinander zu profitieren.

So arbeitet das Berufsförderungswerk in diesem Bereich mit der Fachhochschule Köln, der Hochschule Bochum, der Fachhochschule Aachen und der Bergischen Universität Wuppertal zusammen. Gemeinsam ermöglichen sie den Jugendlichen sich ein breites Wissen anzueignen, persönliche Neigungen zu vertiefen und klassischen Ausbildungsberufen, wie Stahlbetonbauer, Kanalbauer, Straßenbauer, Rohrleitungsbauer, Zimmerer oder Bauzeichner eine Krone mit einem dualen Studium darauf zu setzen. Dabei wechseln sich die Phasen der praktischen Ausbildungsarbeit mit den Hochschulzeiten kontinuierlich ab, bis im 7. Studiensemester das Vollzeitstudium beginnt. Abschluss ist ein Bachelor als Bauingenieur, der nochmals durch einen Master ergänzt werden kann.

Teilnehmer stellen selbst Beton her

Viel Spaß hatten die Jugendlichen bei ihrem Besuch bei der praktischen Arbeit. Hier galt es einen baufähigen Beton herzustellen und dessen Güte zu bestimmen. Fein säuberlich wurden die Zutaten berechnet, gewogen, gemischt und mit Wasser vermengt, bis eine zähflüssige Masse entstand. Diese wurde auf ihre Konsistenz und Betoneigenschaften fachmännisch überprüft und in Klassen von F1 bis F6 eingeteilt. So erhielten die Jugendlichen, je nach Genauigkeit beim Rechnen und Abwiegen, Normal-, Leicht- oder Schwerbeton mit entsprechend unterschiedlichen Baueigenschaften. Eine Erfahrung, die vielen Schülern so nicht bewusst war.

Beton wird angemischt.

Beton wird angemischt.

Der Beton wird gewogen.

Der Beton wird gewogen.

Wen diese Ausflüge und Einblicke genauso fesseln, wie die jetzigen Teilnehmer, kann zum kommenden Januar 2014 neu einsteigen. Mehr Informationen erhalten alle Interessierten bei Claudia Trampen unter Claudia.Trampen@Rhein-Kreis-Neuss.de.

28. November, 2013 | 12:53
zdi | Zukunft durch Innovation

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