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EFRE-zdi II

Das NRW-Wissenschaftsministerium und das NRW-Wirtschaftsministerium fördern auch weiterhin gemeinsam im Rahmen der Landesinitiative zdi den Auf- bzw. Ausbau der zdi-Netzwerke. Die Einbindung von Partnern aus der regionalen Wirtschaft, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ist Voraussetzung für eine Antragstellung.

Anders als bislang können die zdi-Regionen nun auch mehr als einen Antrag pro Teilprogramm stellen. Damit weitet die zdi-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Wissenschafts- und dem Wirtschaftsministerium die Möglichkeit der Antragstellung deutlich aus.

Ziele des neuen Programms sind die systematische Gewinnung von Wirtschaftspartnern für die zdi-Netzwerke und die Schaffung neuer Schülerlaborangebote in NRW. Dafür stellt das NRW-Wirtschaftsministerium Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Anträge können laufend bis spätestens 22.12.2016 eingereicht werden. Die Förderquote des Programms beträgt maximal 50%, die maximale Laufzeit von Projekten 36 Monate.

Das Förderprogramm besteht aus zwei Teilen:

Teilprogramm 1:
Einbindung von KMU in die Arbeit und Finanzierung von zdi-Netzwerken
Zentrales Anliegen des Teilprogramms 1 ist die systematische, nachhaltige und substanzielle Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen in die Arbeit und Finanzierung von zdi-Netzwerken. Förderung erhalten bestehende zdi-Netzwerke, die dieses Ziel gemeinsam mit wirtschaftsnahen Organisationen umsetzen wollen. Auch Partner eines zdi-Netzwerks sind antragsberechtigt, sofern der Träger des Netzwerks einer solchen Antragstellung schriftlich zustimmt. Die maximale Fördersumme pro zdi-Region beträgt für diesen Förderbaustein im Normalfall 120.000,- EUR pro Antrag. In diesem Teilprogramm sollte der Anteil der Personalkosten mindestens 70% betragen.

Teilprogramm 2:
Entwicklung von dezentralen MINT-Angeboten, insbesondere unter Einbindung von Berufskollegs und Schülerlaboren
Zentrales Anliegen des Teilprogramms 2 ist der Ausbau der Schülerlaborlandschaft in NRW. Gefördert werden bestehende zdi-Netzwerke, die gemeinsam mit wirtschaftsnahen Organisationen oder Hochschulen / hochschulnahen Organisationen dezentrale MINT-Angebote aufbauen wollen. Antragsberechtigt sind zdi-Netzwerke oder deren Partner, sofern der Träger des Netzwerks einer solchen Antragstellung schriftlich zustimmt. Die maximale Fördersumme je zdi-Netzwerk beträgt für diesen Förderbaustein im Normalfall 120.000,- EUR. In diesem Teilprogramm sollte der Anteil der Sachausgaben und Investitionen mindestens 70% betragen.

Voraussetzung für eine Förderung in beiden Teilprogrammen ist eine Kofinanzierung mindestens in Höhe der beantragten Fördersumme durch Eigen- oder Drittmittel (z.B. durch Kommune, Verbände, Unternehmen, andere Netzwerkpartner).

Anträge für beide Teilprogramme können laufend eingereicht werden. Die Bewertung der Projektvorschläge erfolgt durch eine unabhängige Jury, die in regelmäßigen Abständen tagt, jeden Antrag bewertet und im Erfolgsfall eine Förderempfehlung ausspricht.

 

Jury

Die Jury bewertet die eingereichten Projekte und entscheidet, welche Antragssteller eine Förderung erhalten.

Folgende Personen gehören der Jury an:

  • Prof. Dr. Rennen-Allhoff, Professorin an der Hochschule Bielefeld, Vorsitzende
  • Petra Spier, Unternehmerin und Vorsitzende des Vereins Natur und Technik im Kreis Höxter, stv. Vorsitzende
  • Dr. Wulf Noll, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium NRW
  • Dr. Möhler, Abteilungsleiter im Wissenschaftsministerium NRW
  • Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Kreis Gütersloh, Mitglieder im zdi-Strategiekreis
  • Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Kreis Borken, Mitglied im zdi-Strategiekreis

 

Die Ergebnisse werden kurzfristig nach der Jurysitzung den jeweiligen Antragsstellern mitgeteilt.

 


Weitere Förderprogramme: Koordinierungsmittel | zdi-BSO-MINT


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