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zdi-Akademie

Fortbildungen zur Qualitätssicherung – die zdi-Akademie

Die zdi-Akademie bietet regelmäßig Fortbildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zdi-Netzwerken und zdi-Schülerlaboren an. Auf diese Weise sollen die zdi-Netzwerke unterstützt werden. Thematisch reicht das kostenlose Angebot von Seminaren zur Organisation eines zdi-Zentrums über Akquisetrainings bis hin zu Medienseminaren, in denen die Mitarbeiter beispielsweise lernen, wie Facebook funktioniert. Organisiert werden die Seminare der zdi-Akademie von der zdi-Geschäftsstelle. Sowohl interne Mitarbeiter, die zdi-Zentren und zdi-Schülerlabore betreuen, werden als Dozenten eingesetzt, als auch externe Experten.

Um möglichst viele zdi-Koordinatoren zu erreichen, werden einige Seminare mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten angeboten. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Angebote umgesetzt.  Hier geht es zum Archiv.

Aktuell bietet sich die Möglichkeit, folgende Seminare zu besuchen:

 

zdi und Jugend Forscht

Der Wettbewerb Jugend forscht (bis zu einem Alter von 15 Jahren: Schülerinnen und Schüler experimentieren) ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik und bundesweit bekannt. Jugend Forscht ist in einigen zdi-Netzwerken bereits fest verankert. Die Veranstaltung richtet sich an zdi-Koordinator/-innen sowie Lehrkräfte, die sich für das Thema interessieren und Aktivitäten auf lokaler Ebene initiieren möchten sowie bereits Erfahrene, die sich mit anderen zdi-Netzwerken austauschen möchten. Im Rahmen der Veranstaltung werden Juroren über Merkmale erfolgreicher Projekte berichten und zdi-Vertreter über ihre Erfahrungen bei der Begleitung von Projekten: Wie sollen Projekte präsentiert werden um erfolgreich zu sein? Was ist bei der zeitlichen und inhaltlichen Planung von Projekten zu beachten? Was sind Erfolgskriterien bei der Bewertung von Projekten? Wie können zdi-Netzwerke Jugend Forscht-Projekte lokal unterstützen und welche Instrumente können hierbei zum Einsatz kommen?

Termin:          29.02.2016 in Hilden (zdi-Zentrum NEAnderLab Kreis Mettmann)
Zeitraum:       14.00 – 17.00 Uhr

 

AZAV

Das Seminar „AZAV“ behandelt die Umsetzung der Anforderungen aus der AZAV-Systemzertifizierung in den zdi-Netzwerken (AZAV: Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung). Die Seminarleiter Thomas Kruse und Heinz Stöckemann fokussieren außerdem Ziele und Instrumente des Qualitätsmanagements.
Eine Teilnahme an dem Seminar ist für alle zdi-Koordinatoren, die das Seminar in den vergangenen Jahren noch nicht besucht haben, obligatorisch.

Termin:        13.04.2016 in Düsseldorf
Zeitraum:       11.00 – 15.30 Uhr

 

Vergaberecht

Öffentliche Ausschreibung oder freihändige Vergabe, markenneutrale Leistungsbeschreibung versus Leistungsbestimmungsrecht, Pflicht zur Aufteilung in Lose versus Wirtschaftlichkeit, unterschiedliche Regelungen oberhalb und unterhalb der Schwellenwerte, verschiedene Rechtsgrundlagen – selbst erfahrene Beschaffer empfinden das derzeitige Vergaberecht als schwer verstehbar. Und was verändert sich ggfs. durch die diesjährige Novelle?

Maßstab des Seminars sind Verständlichkeit und Praxisnähe.

Im ersten Teil des Seminars geben die Dozenten Rechtsanwältin Johanna Boeck-Heuwinkel, Johannes Böhmer und Guido Lohnherr zunächst einen Überblick über die wichtigsten Anforderungen und rechtlichen Grundlagen. Im anschließenden Workshopteil sollen die vorbereiteten Fallbeispiele gemeinsam bearbeitet werden und so eine realitätsnahe Praxisübung sicherstellen.

Auf Grund der wenigen Anmeldung für den Termin in OWL am 15.04.2016 wurden die beiden Termine zusammengelegt und es findet nur der Termin am 14.04. statt.

Termin:        14.04.2016 in Essen

Zeitraum:       ganztägig

Referenten:    Rechtsanwältin Johanna Boeck-Heuwinkel; Johannes Böhmer und Guido Lohnherr, zdi-Geschäftsstelle

 

Erfolgreiche Ansprache von Unternehmen

Nicht nur aber vor allem im Rahmen von EFRE TP1 stellt die erfolgreiche Ansprache von Unternehmen sowie ihre dauerhafte und nachhaltige Einbindung in die Arbeit der zdi-Netzwerke eine Herausforderung dar. Im Rahmen einer Veranstaltung sollen Gute Praxis-Beispiele dargestellt werden: Was motiviert Unternehmen zu einer Teilnahme bei zdi? Wie kann der Mehrwert für Unternehmen herausgearbeitet und kommuniziert werden? Wie identifiziert man geeignete Projektpartner? Welche Ansprechmethoden sind vielversprechend und welche nicht? Wie können Unternehmen dauerhaft in zdi-Netzwerke integriert werden? Welche Modelle und Ansätze gibt es, z.B. für die Einwerbung von Drittmitteln?  Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Koordinator/-innen und Mitarbeiter/-innen der zdi-Netzwerke, die sich mit der Akquise von Unternehmenspartnerschaften beschäftigen.

Termin:        1. Quartal 2016

 

Megatrends

Das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung hat Anfang 2015 für zdi – Zukunft durch Innovation eine Kurzstudie „Megatrends und MINT-Förderung“ durchgeführt. Hierbei wurden 12 Megatrends mit Relevanz für die MINT-Förderung ausgewählt und im Rahmen von Factsheets beschrieben. Aber wie wirken sich Megatrends in den verschiedenen zdi-Regionen aus und welche praktische Bedeutung haben sie für MINT-Förderung und die Arbeit eines zdi-Netzwerks? Diesen und anderen Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen des Workshops nachgehen.

Definiert als langfristige und umfassende Veränderung aller gesellschaftlichen Teilsysteme, prägen Megatrends in zunehmendem Maße nicht nur abstrakt und global, sondern ganz praktisch und lokal die Rahmenbedingungen eines jeden zdi-Netzwerks. Im Zentrum des Workshops stehen ausgewählte Megatrends mit Bezug zur MINT-Förderung: Technologisierung, Demografischer Wandel, Zunahme der Migrationsbewegungen, Urbanisierung, Transformation in Richtung Gesundheit, Veränderung von Ernährung und Landwirtschaft sowie der „Female Shift“ (d.h. die zunehmende Bedeutung von Frauen in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik).

zdi-Koordinator/-innen können Megatrends gezielt nutzen, um Argumente für eine zukunftsorientierte und breite Programmentwicklung sowie die Mobilisierung von Ressourcen zu gewinnen. Je nach regionalen Bedürfnissen können bestimmte Megatrends eine höhere Relevanz haben als andere und eine Legitimation für regional spezifische zdi-Ansätze liefern sowie neue strategische Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Eine Megatrendanalyse kann beispielsweise bei der Ausrichtung der regionalen MINT-Strategie wichtige Hinweise und Argumentationshilfen liefern.

Die Kurzstudie des IZT wird den Teilnehmer/-innen vorab zum Einlesen in die Thematik zur Verfügung gestellt.

Nach einer fachlichen Einführung durch die Dozentin werden Teilnehmer/-innen gemeinsam im Rahmen eines Workshops (World-Café) folgende drei Leitfragen erörtern:

  • Wie wirken sich die ausgewählten Megatrends mit Bezug zur MINT-Förderung in den zdi-Regionen aus und wo gibt es Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten?
  • Wie betreffen Megatrends die strategische und operative Arbeit im zdi-Netzwerk und wie werden sie bereits argumentativ z.B. bei der Ansprache von Partnern oder beim Schreiben von Anträgen eingesetzt bzw. können sie zukünftig eingesetzt werden?
  • Welche Auswirkungen haben Megatrends auf den zukünftigen Bedarf an MINT-Fachkräften und Mädchenförderung?

Termin:        12.05.2016 in Dortmund

Zeitraum:     13.00 – 17.00 Uhr (Anmeldung und Mittagsimbiss ab 12.00 Uhr)

Referenten:   Michaela Evers-Wölk, IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung,  Berlin/Bonn; Niels Lichtenthäler, zdi-Geschäftsstelle

Zielgruppe:    zdi-Mitarbeitende auf strategischer und operativer Ebene (Koordination und Trägerorganisationen und Koordination) sowie Netzwerkpartner (Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Schulleiter, etc.).

 

Digitalisierung und Industrie 4.0

Der zunehmende Trend zu Digitalisierung sowie einer Automatisierung der Produktionstechnik mit weitreichenden Auswirkungen auf Arbeitswelt und Alltag wird landläufig oft als 4. Industrielle Revolution bezeichnet. Sie stellt Unternehmen aber auch die schulische Bildung vor große Herausforderungen sowie Chancen, denen auch die Arbeit der zdi-Netzwerke Rechnung tragen sollte bzw. schon trägt. Erfolgreiche Projekte aus den zdi-Netzwerken sollen aufzeigen, wie Schülerinnen und Schülern frühzeitig systematische Einsichten in diese Welt eröffnet werden können (z.B. digitale Schulfabrik 4.0, FabLabs, 3D-Druck, etc.). Die Veranstaltung richtet sich an Koordinator/-innen, Kursgestalter/-innen, Ausbilder/-innen in Unternehmen sowie Lehrkräfte an Schulen und Universitäten.

Termin:        1. Quartal 2016

Zielgruppenorientierte Ansprache von Mädchen bei MINT-Angeboten von zdi

Im Seminar Gendersensibilisierung lernen die Teilnehmenden Instrumente zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Mädchen kennen und wenden diese in Gruppenübungen an. Außerdem werden zielgruppenspezifische MINT- Materialien zum Einsatz in den zdi-Netzwerke vorgestellt.

Dozentin Eva Viehoff sensibilisiert die Teilnehmenden außerdem in Text- und Bildsprache und in der gendergerechten Gestaltung von Unterricht und außerschulischen Angeboten.

Termin:          Anfang September 2016 zentral in NRW

Zeitraum:       ganztägig

Referentin:    Eva Viehoff, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

Zielgruppe:    zdi-Mitarbeitende auf strategischer und operativer Ebene (Koordination und Trägerorganisationen und Koordination) sowie Netzwerkpartner (Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Schulleiter, etc.).

In zwei weiteren Terminen werden die Instrumente zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Mädchen anhand der spezifischen Bedarfe von Lehrerinnen und Lehrern der zdi-Regionen aufbereitet.

Die Netzwerke sind dazu eingeladen, die Termine an „Ihre“ Lehrerinnen und Lehrer weiterzuleiten.

Termin:          27.09.2016 in Gütersloh oder 29.09.2016 in Krefeld

Zeitraum:       halbtägig nachmittags

Referentin:    Eva Viehoff, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

Zielgruppe:    Lehrerinnen und Lehrer der zdi-Regionen

 

Berufs- und Studienorientierung in der Mathematik

Mathematiker/-innen sind bei Arbeitgebern begehrt und vielseitig einsetzbar, die Berufs- und Studienorientierung bzw. der Anwendungsbezug der Schulmathematik im Praxiskontext ist jedoch oft nicht ganz einfach herzustellen. Im Rahmen einer Veranstaltung soll gezeigt werden, wie Schülerinnen und Schülern die Angst vor Mathematik genommen werden kann. Durch konkrete Anwendungsbezüge jenseits der reinen Schulmathematik soll die Rolle der Mathematik in unserem Alltag (z.B. bei Google oder GPS-Systemen) beleuchtet werden und die Möglichkeiten für kreative Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Auf die speziellen Anforderungen von zdi-BSO-MINT-Kursen wird eingegangen. Die Veranstaltung richtet sich an zdi-Koordinator/-innen sowie Lehrkräfte.

Termin:        2. Halbjahr 2016

 

Beförderung von Teilnehmenden der zdi-Angebote

Der Transport von Teilnehmenden zu Angeboten der zdi-Netzwerke ist insbesondere in Flächenkreisen mit großen Entfernungen eine Herausforderung: Welche Modelle des Transportes gibt es in der zdi-Landschaft und welche Erfahrungen wurden hiermit gemacht? Eine Zahlung der Schulen (i.d.R. über Fördervereine), eine Zahlung durch die Veranstalter sowie die teilweise oder komplette Übernahme der Kosten durch Sponsoren sind verschiedene Ansätze, die in der Praxis bereits umgesetzt werden. Im Rahmen eines halbtägigen Erfahrungsaustausches können Teilnehmende die verschiedenen Modelle sowie ihre Vor- und Nachteile besprechen.

Termin:        2. Halbjahr 2016

 

Anmeldung

Anmelden können Sie sich zu den Seminaren bei Lara Luska (E-Mail schreiben, Telefon: 0211-7570737) oder Johannes Böhmer (E-Mail schreiben, Telefon: 0208-3000412).

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