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Mikrocontroller – kleines Teil mit großer Wirkung

Was wären wir bloß ohne diese kleinen vielseitigen Mikrocontroller? Sie stecken in unseren Smartphones, Waschmaschinen, Aufzügen oder Kreditkarten. Sie regeln die Temperaturen in Gebäuden, ermöglichen das Internetfernsehen oder steuern den Mähroboter im Garten.

Doch wie funktioniert eigentlich so ein kleiner Chip? Das interessierte 13 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis acht, die an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg einen viertägigen Ferienkurs besuchten. An zwei Tagen erlernten sie die Grundlagen des Programmierens. Mit dem Starter-Kit von Arduino lernten sie danach Motoren zu bewegen oder brachten LEDs zum Leuchten. Arduino ist eine preiswerte Mikrocontrollerplattform, die speziell für Unterrichtszwecke entwickelt wurde. Durch einfach zu erlernende Grundbefehle kann Hardware schnell und unkompliziert programmiert werden.

Mira, Paulina, Hanna und Neele und ihr fertiggestellter Mikroprozessor, mit dem sie gleich ihren Namen in die Luft zaubern.

Die Teilnehmenden bauten einen einfachen Filmprojektor und konnten ihre eigens entworfenen Figuren zum Leben erwecken. Ein visueller Trick der besonderen Art erwartete die Kinder am letzten Tag des Kurses. Sie programmierten in den Mikrocontroller ihren Namen.  Dann befestigten sie daran eine Schnur und eine transparente Plastikfahne. Im abgedunkelten Vorlesungssaal der Hochschule schwang jeder Schüler seinen Mikrocontroller propellerartig durch die Luft. Bei der richtigen Drehgeschwindigkeit wurde auf der Plastikfahne der programmierte Name sichtbar und es schien, als würde er im Raum schweben.

So sieht der montierte Mikrocontroller aus, der Namen in die Luft zaubert.

Keine Zauberei! Nils schwingt seinen Namen durch die Luft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Kurs organisierte und begleitete das zdi-Schülerlabor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. „In diesem Ferienkurs greifen zwei Fachbereiche ineinander, die Elektrotechnik und die Informatik. Es ist zu beobachten, dass jene Schüler*innen, die gerne löten und die Schaltkreisläufe erstellen eher Elektrotechnik studieren. Für Informatik entscheiden sich jene, denen das Programmieren am meisten Spaß gemacht hat.“, so Gesche Neusel, Mitarbeiterin des zdi-Schülerlabors.

 

 

 

 

 

    

28. Juli, 2017 | 15:07
zdi | Zukunft durch Innovation

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