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Schwitzen für MINT ─ zdi-Workshop “Leistungsdiagnostik” in Hamm

Strampeln, schwitzen, messen, analysieren ─ alle Hände voll zu tun beim zdi-Workshop "Leistungsdiagnostik".

Strampeln, schwitzen, messen, analysieren ─ alle Hände voll zu tun beim zdi-Workshop “Leistungsdiagnostik”.

Zwei Sport-Leistungskurse des Märkischen Gymnasiums Hamm haben in einem eintägigen zdi-Workshop zur Leistungsdiagnostik ihre Leidenschaft für Sport mit MINT verbunden. Unter Anleitung von Prof. Dr. Holger Krakowski-Roosen und M. Sc. Mirjam Gahlen von der Hochschule Hamm-Lippstadt nahmen sie verschiedene Parameter der Kondition genauer unter die Lupe ─ fast wie bei einer sportärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung. So hieß es für manche Schülerinnen und Schüler “Strampeln, schwitzen, schnaufen!”, zum Beispiel auf einem Laufband- oder Ruderergometer, während die anderen Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer fleißig Messdaten sammelten. Dazu stellte die Hochschule Hamm-Lippstadt eine neue Laborausstattung im Gesundheitscenter Bad Hamm zur Verfügung, finanziell unterstützt wurde der Workshop von der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung.

Sport hat mehr mit MINT gemeinsam, als man denkt

Dr. Krakowski-Roosen verdeutlicht die Verbindung der beiden Disziplinen miteinander und zeigt, dass MINT und Sport perfekt zusammen passen: “Im Rahmen eines solchen Workshops bekommen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, hautnah die Arbeit im Labor mitzuerleben und aktuellste Methoden der sportmedizinischen Leistungsdiagnostik am eigenen Körper anzuwenden.”

Sportmedizinische Leistungsdiagnostik ─ ein komplexes Feld

Wichtig für die Untersuchungen waren die Atemmenge, der Sauerstoff- und CO2-Gehalt der ausgeatmeten Luft sowie die Kurve des Elektrokardiogramms. In einem zweiten Schritt bestimmten die Jugendlichen die individuelle Leistungsfähigkeit der Versuchspersonen, ebenso wie sogenannte Schwellenwerte der Belastung und Belastbarkeit. Anschließend erarbeiteten sie in der Gruppe die Theorie zum Test weiterer Parameter wie Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit. Zum Abschluss stand eine Diskussion über geeignete Anwendungsgebiete und die Aussagekraft der einzelnen Verfahren an. Sind manche Messverfahren in einer Sportart besser anwendbar als in einer anderen oder nicht? Hier wurde zum Beispiel deutlich, dass das EKG zwar einfach gemessen, aber generell nur schwierig interpretiert werden kann.

1. Februar, 2017 | 11:01
Autor: zdi/cgl
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