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MINT Summercamp: Apps rund ums Thema Wasser

Die Jury und die Dozenten im Kreise der MINT-Summercamp Teilnehmer

Die Jury und die Dozenten im Kreise der MINT-Summercamp Teilnehmer

Eine Rekordbeteiligung verzeichnete die dritte Auflage des MINT-Summercamps: 27 Schüler von verschiedenen Schulen des Rheinisch-Bergischen Kreises machten mit. Sie teilten sich auf neun Mannschaften auf. In den Teams waren zudem sechs Mädchen vertreten –auch ein neuer Rekord. „Die Teilnehmer waren hochmotiviert und auf einem ausgezeichneten Niveau“, sagte Standortleiter Dr. Alexander Brändle der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). „Ich habe die Schüler an einem Tag um 20 Uhr vor die Tür setzen müssen, sonst wären sie wohl die ganze Nacht geblieben.“ Dieser Einsatz lohnte sich, die Ergebnisse konnten sich mehr als sehen lassen.

Die Teilnehmer programmierten teils sehr komplexe und aufwändige Apps, die beim Nutzer für großen Rätselspaß sorgen. Dabei war es erstaunlich, dass das sehr heterogene Teilnehmerfeld so viele gute Ergebnisse produzierte. Die Altersspanne ging von 13 bis 22 Jahren und die Vorkenntnisse waren sehr unterschiedlich. Einige Teilnehmer hatten dabei gar keine Programmiererfahrung. Kein Problem, die Dozenten von FHDW und dem Berufskolleg Kaufmännische Schulen Bergisch Gladbach nahmen sie an die Hand und halfen ihnen bei den ersten Schritten. Schnell war das aber auch nicht mehr nötig und die Fragestellungen wurden immer komplexer.

Begeisterung für Naturwissenschaften entfachen

Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg, das das MINT Summercamp gemeinsam mit der FHDW, dem Berufskolleg und dem :aqualon e. V. organisierte, hat es sich zum Ziel gesetzt, mit diesem Angebot, die Begeisterung von Jugendlichen für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken oder weiter zu befeuern. „Wir brauchen Menschen, die sich mit den Naturwissenschaften beschäftigen“, machte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke bei der Preisverleihung deutlich. „Ich bin hochbeeindruckt von dem, was hier passiert ist, besonders von dem Engagement und der Kreativität der Teilnehmer.“

Die Teilnehmer waren voll bei der Sache und entwickelten viele spannende Apps.

Die Teilnehmer waren voll bei der Sache und entwickelten viele spannende Apps.

Schwierige Entscheidung für die Jury

Letztendlich hatte die Jury, bestehend aus Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Georg Wulf (Vorstand Wupperverband), Dr. Peter Bäumle-Courth (Dekan FHDW) und Dr. Karsten Lemke (zdi-Landesgeschäftsstelle), die undankbare Aufgabe, zwischen den vielen guten Apps den Sieger herauszufiltern. „Es ist sehr beachtlich, was in einer Woche geschafft wurde“, lobte Dr. Peter Bäumle-Courth alle Teilnehmer.

Am Ende ging es ganz knapp zu und es setzte sich das Team Error-Solutions durch. Dieses bestand aus Johannes Lenzen und Alexander Schulz vom Bergisch Gladbacher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

 

Kontakt:
zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg
Frau Kathrin Dörrenbach
Tel: 02202-132046
bildungsnetzwerk@rbk-online.de

MINT Summercamp

 

16. Juli, 2015 | 09:31
CM/ZENIT
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