Startseite » Aktuelles » MINT-Summercamp: Jugendliche programmieren Apps rund ums Wasser

MINT-Summercamp: Jugendliche programmieren Apps rund ums Wasser

Computerraum statt Strand. Maus statt Freibad. Monitor statt Malle. 16 Schüler aus fast dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis haben sich zu Beginn der Sommerferien am MINT-Summercamp 2014 beteiligt.

Programmiert wurden in der Bergisch Gladbacher Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Apps rund um das Thema Wasser. Hauptdarsteller war dabei die Große Dhünn-Talsperre. „Die Gruppe war gut und hochmotiviert“, freute sich Dr. Alexander Brändle von der FHDW mit den anderen zwei Dozenten des Summercamps, Prof. Thomas Seifert (FHDW) und Thomas Panek (Berufskolleg kaufmännische Schulen Bergisch Gladbach). Viele Jugendlichen blieben sogar über die normalen Camp-Zeiten hinaus und programmierten weiter an ihren Apps. So entstanden qualitativ sehr hochwertige Arbeiten.

 

Das MINT-Summercamp wurde zum zweiten Mal in Folge vom Rheinisch-Bergischen Kreis, der FHDW, dem Berufskolleg kaufmännische Schulen Bergische Gladbach und der Bergischen Wasserkompetenzregion:aqualon e. V. organisiert. Die 14 Jungen und zwei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren kamen von den folgenden Schulen: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Rösrath), Gymnasium Herkenrath, Otto-Hahn-Gymnasium, Albertus-Magnus-Gymnasium (beide Bensberg), Gymnasium Wermelskirchen, Gymnasium Odenthal und Gesamtschule Kürten.

Apps auf dem PC programmiert, auf Tablets getestet

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, der gemeinsam mit Georg Wulf (Vorstand des Wupperverbands), Dr. Peter Baeumle-Courth (FHDW) und Vanessa Dähn (freie Journalistin) die Jury bildete, lobte die Teilnehmer: „Ich fand die Ergebnisse wirklich erstaunlich. Da war es sehr schwer, die Sieger zu ermitteln.“ Am Ende setzte sich das Team aus Dominik Paas (Gymnasium Odenthal) und Yannick Todebusch (Gymnasium Wermelskirchen) durch. Der Sieg stand aber nicht im Mittelpunkt. Vielmehr ging es darum, für die Programmierung der Apps die passenden Lösungen zu finden. Mit dem Teilnahme-Zertifikat können die Schüler zudem eine weitere anerkannte Qualifikation vorzuweisen, wenn sie sich später um einen Job bewerben.

Die Apps informieren durch ein Quiz über die Talsperre, die dortige Natur, den Trinkwasserschutz und viele weitere Aspekte. Programmiert wurden die Apps an PCs, ausprobiert dann direkt auf den Tablets, wo sie schließlich auch genutzt werden sollen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Kreis und weiteren Partnern, den Schülern im Summercamp MINT-Fächer wie Wirtschaftsinformatik näherzubringen“, erläuterte FHDW-Leiter Prof. Stefan Kayser das Engagement seiner Hochschule.

28. Juli, 2014 | 16:40
zdi | Zukunft durch Innovation

zdi | Zukunft durch Innovation