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Hightech im Automobil

Wieviel Automatik steckt in einem Auto? Wie werden elektrische Fensterheber, das Licht oder die Einparkassistenten programmiert und gesteuert?

Beim Camp „Smart cars – Autotechnologie 2.0“ gab es Antworten auf diese Fragen. Drei Tage lang haben 14 Mädchen und Jungen die Welt der Fahrzeuginformatik hautnah erlebt. Das Camp startete am 16. November 2015 mit einer spektakulären Führung durch das Unternehmen BRABUS. Zu sehen gab es veredelten Luxuslimousinen und hochwertig aufgearbeitete Oldtimer. Die nächsten beiden Tage waren geprägt von einem Mix aus Theorie und Praxis. Am Informatik Institut der Hochschule Ruhr West entdeckten die Jugendlichen moderne Laborarbeit, erhielten eine Einführung in das Thema Digitaltechnik und erlernten erste Programmierfähigkeiten. Anschließend galt es, das Theoretische praktisch umzusetzen: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten selbst an den Fahrzeugen vom Autoveredler BRABUS. In einer abschließenden Präsentation zeigten sie, was sie alles in den drei Tagen gelernt und geleistet haben.

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Die Jungs und Mädels arbeiten an einem Fahrzeugen des Autoveredlers BRABUS.

Alle Beteiligten sind begeistert

„Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wollten wir die Veranstaltung unbedingt wiederholen. Wir hatten auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Interessenten als wir Plätze anbieten konnten“, berichtete Beate Gathen vom Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V.

Die Schülerinnen Anjing (15) und Tonia (15) vom Fichte-Gymnasium in Hagen wollten unbedingt im Doppelpack teilnehmen: „Tonia hat vom MINT-EC-Camp im Informatikunterricht erfahren und mich gefragt, ob ich mitmachen möchte. Klar wollte ich! Bei den Programmieraufgaben kann Tonia mir weiterhelfen, da sie schon viel Wissen aus dem Informatikunterricht mitbringt“, erläuterte Anjing. Tonia wollte vor allem wegen des Besuchs bei BRABUS mitmachen: „Die Führung war sehr spannend. Wir konnten sehen und erleben, wie Erlerntes angewendet werden kann. Aber auch die Programmieraufgaben sind sehr interessant und machen mir viel Spaß.“

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Laborarbeit am Informatik Institut der Hochschule Ruhr West

Qualität durch Netzwerkpartner

Das zdi-Zentrum mint4u in Bottrop organisierte das Camp gemeinsam mit dem Unternehmen BRABUS, dem Josef-Albers-Gymnasium Bottrop (MINT-EC Schule) sowie dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. So konnten die Jugendlichen Ausbildungsberufe wie Kfz-Mechaniker/in oder Sattler/in kennenlernen. Die Hochschule Ruhr West informierte über relevante Studiengänge. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Netzwerkpartner wurde ein qualitativ hochwertiges Angebot für die Jugendlichen geschaffen.

 

Kontakt:
zdi-Zentrum mint4u Bottrop
Anna-Kristin Albers
Tel.: 0208 / 882 54 160
anna-kristin.albers@hs-ruhrwest.de

Homepage zdi-Zentrum mint4u Bottrop

26. November, 2015 | 14:11
CM_Zenit
zdi | Zukunft durch Innovation

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