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Herbstferienwoche in Bielefeld endet mit einer konstruktiven Abschlusspräsentation

18 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildungswerkstatt der Firma Gestamp Umformtechnik in Bielefeld.

In der ersten Herbstferienwoche veranstaltete der experiMINT e.V. in Kooperation mit den zdi-Zentren in Bielefeld und Herford das Feriencamp „MINTmachen lohnt sich“. 18 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der praxisorientierten Projektwoche bei der Firma Gestamp Umformtechnik GmbH und der FH Bielefeld. Am 27. Oktober trafen sich alle Akteure zur Abschlusspräsentation im zdi-Schülerlalbor an der FH Bielefeld.

Die Woche bot Jugendlichen ab der 8.Klasse ein abwechslungsreiches Programm. Einen Tag lang lernten sie das Unternehmen Gestamp genau kennen. Sie besuchten beispielsweise die Ausbildungswerkstatt. Hier kamen sie ins Gespräch mit Werkstudenten und durften auch selbst Metall bearbeiten und elektronische Teile löten.  Die anderen Tage des Feriencamps verbrachten sie an der FH Bielefeld. Hier experimentierten sie im zdi-Schülerlabor an verschiedenen Aufgabenstellungen. Sie konstruierten unter anderem einen Putzroboter, den sie auch mit nach Hause nehmen konnten. Studentinnen und Studenten informierten Sie über die verschiedenen Studiengänge und das Alltagsleben an der Universität.

 

Probesägen bei Gestamp

Teilnehmerin des Herbstcamps lötet einen Schaltkreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offenes Feedback von Jugendlichen an Unternehmer

Die Projektwoche endete mit der Präsentation einer Projektarbeit für die Firma Gestkamp. Die Jugendlichen hatten den Auftrag, den Internetauftritt, die Ausbildungsbroschüre, den Entwurf eines zukünftigen Facebook-Auftritts und die Bewerbung einer alljährlichen Veranstaltung zu bewerten. Die Fragestellungen lauteten: “Fühlt ihr Euch davon angesprochen? Was würdet ihr anders machen?”. Dazu hatten die Schülerinnen und Schüler eine klare Vorstellung. Damit sie sich angesprochen fühlen, müssen die Texte ansprechender formuliert und strukturiert sein. Die Teams bemängelten ebenfalls das oft geschäftsmäßige Design; es dürfte ruhig farbiger und jugendlicher daherkommen. Wichtig wäre den Jugendlichen auch, dass sie mehr über den Ausbildungsberuf erfahren, am besten von Auszubildenden. Die Publikationen sollten inhaltlich besser auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten. YouTube-Videos könnten die Informationen aufwerten. Die Teams präsentierten ihre Arbeiten vor einer Jury (Imke Rademacher Geschäftsführerin des experiMINT e.V., Christian Beitelhoff, Ausbildungsleiter bei Gestamp und Martin Knabenreich, wissenschaftlicher Sprecher des Stadtmarketing in Bielefeld) und etwa 20 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Die Jury mit dem Gewinnerteam. Sie hatten ein schlüssiges Gesamtkonzept und haben sehr professionell präsentiert.

Die jungen Menschen sollen in der Region  bleiben

Allen Kooperationspartnern ist eines gemein: sie möchten den MINT-Nachwuchs in der Region halten. Gestkamp Umformtechnik sucht engagierten MINT-Nachwuchs. „Wie können wir Jugendliche besser informieren und davon überzeugen, sich bei uns zu bewerben?“ fragte sich der Ausbildungsleiter von Gestamp und erhielt in den Abschlusspräsentationen viele Verbesserungsvorschläge und Empfehlungen. Auch Martin Knabenreich, wissenschaftlicher Sprecher des Stadtmarketing in Bielefeld, ist sehr daran gelegen, dass sich junge Menschen nicht von der Region abwenden: „Bielefeld wird zu einer Wissensstadt. Wir brauchen den MINT-Nachwuchs!“

27. Oktober, 2017 | 16:24
cm/zenit
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