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Struktur & Aufgaben

Struktur eines zdi-Netzwerks

Ein zdi-Netzwerk wird von regionalen Akteuren aus den Bereichen Schule, Hochschule / Wissenschaft, Wirtschaft und regionaler Politik getragen. Die Partner verpflichten sich in der Gemeinsamen Erklärung daran mitzuwirken, dass die gemeinsam definierten Ziele erreicht werden.

Die Partner bestimmen, wer von ihnen als regionale zdi-Koodinierungsstelle agieren wird. Diese Institution wird damit formal juristischer Träger des zdi-Netzwerks. Um die notwendigen Koordinierungsaufgaben bewältigen zu können, ist eine ausreichende Personalkapazität durch den Träger und die Partner bereitzustellen. Für die Arbeit der Koordinierungsstelle wird ein Finanzierungsplan mit einem mindestens zweijährigen Horizont erarbeitet und regelmäßig fortgeschrieben.

Ein zdi-Netzwerk ist über seine Koordinierungsstelle zentraler Ansprechpartner in der Region in allen Fragen zur MINT-Bildung. Es sammelt und sichtet alle MINT-Angebote der Region außerhalb des Schulunterrichts und stellt diese transparent für die Schulen, Hochschulen und Unternehmen der Region nach außen dar.

Grundsätzlich ist ein zdi-Netzwerk in der Wahl seiner Organisationsstrukturen frei. Allerdings ist es notwendig, dass sich die wichtigsten Partner regelmäßig zusammensetzen, um Bilanz zu ziehen und die weitere kurz- und langfristige Arbeit samt Schwerpunktsetzungen zu besprechen. Hierzu haben viele Zentren einen Beirat oder Lenkungskreis aus Vertretern zentraler MINT-Akteure der Region gebildet, der sich um strategische Fragen der Ausrichtung und Finanzierung des zdi-Netzwerks kümmert.

Grafik_Gremienstruktur

Ein Koordinierungsteam mit Vertretern der wichtigsten Partnergruppen organisiert das laufende Tagesgeschäft und die Angebotsgestaltung des zdi-Netzwerks. Dieses Team bzw. der Träger veranstaltet mehrmals im Jahr Partnertreffen aller Unterstützer des zdi-Netzwerks, um über seine Arbeit und die des Beirats zu berichten. Hier haben auch die Partner die Gelegenheit, Anregungen zu liefern. Unter der Moderation des Koordinierungsteams erstellt das zdi-Netzwerk ein MINT-Konzept für die Region und schreibt dieses regelmäßig fort.

In der Regel verfügt ein zdi-Netzwerk über mehrere Standorte (der Partner), an denen MINT-Kurse für Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

 

Aufgaben eines zdi-Netzwerks

Ein zdi-Netzwerk koordiniert und entwickelt ein regelmäßiges MINT-Kursprogramm für Schülerinnen und Schüler der Region zur Ergänzung des schulischen Regelunterrichts. Das Kursprogramm wird auf der Basis von Teilnehmerbefragungen regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt. Das zdi-Netzwerk kann dabei sowohl selbst Anbieter sein als auch reiner Koordinator und Multiplikator.

Ein zdi-Netzwerk organisiert in Abstimmung mit seinen Partnern Angebote zur vertieften Studien- und Berufsorientierung in den MINT-Fächern und stimmt diese mit den Arbeitsmarktakteuren in seiner Region ab. Sie sind als fachspezifische Ergänzungen zum neuen Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) zur verstehen. Es ist einerseits Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer, die zur Ergänzung des MINT-Unterrichts Kontakte zu Unternehmen oder Hochschulen suchen, andererseits Ansprechpartner für Hochschulen und Unternehmen,
die den Schulen der Region Projekte im MINT-Bereich anbieten wollen.

Ein zdi-Netzwerk arbeitet mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen der Region zusammen, um deren Angebote für junge Menschen besser zu verbreiten und bei Bedarf weiterzuentwickeln oder zu ergänzen. Insoweit leistet es einen aktiven Beitrag zur kurz- und langfristigen Studienorientierung sowie zur Nutzbarmachung aktuellen Wissens von Hochschulen und Wissenschaft für den Fachunterricht in Schulen und Projekten.

Der Wirkungskreis eines zdi-Netzwerks umfasst die gesamte Fläche der betreuten Region. Es setzt sich das Ziel, langfristig alle Schulen und Unternehmen im Einzugsbereich einzubinden. In Flächenkreisen ist damit der Anspruch verbunden, nach und nach möglichst viele Schulträger und die kommunalen Wirtschaftsförderungen für die zdi-Arbeit zu gewinnen. Dazu ist in der Regel der Aufbau mehrerer Angebotsstandorte des zdi-Netzwerks notwendig. In zdi-Zentren der kreisfreien Städte ist damit der Anspruch verbunden, nach und nach alle Schulen entlang der gesamten Bildungskette in die zdi-Arbeit einzubinden.

Ein zdi-Netzwerk setzt sich das Ziel, langfristig die gesamte Bildungskette vom Kindergarten bis zum Übergang in ein Studium oder den Beruf zu erschließen. Es fördert die Talente möglichst vieler junger Menschen und leistet so einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit im  Bildungssystem.

Ein zdi-Netzwerk betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu MINT-Themen für die gemeinsame Arbeit der zdi-Partner.

Der Träger eines zdi-Netzwerks organisiert für alle Partner die gemeinsame Antragstellung für zdi-Fördermittel. Die Partner verpflichten sich im Gegenzug, sich an der Erfüllung aller notwendigen Dokumentations- und Berichtspflichten fristgerecht zu beteiligen.

Ein zdi-Netzwerk beteiligt sich an den regelmäßig von der zdi-Geschäftsstelle organisierten Runden zum Erfahrungsaustausch sowie an den halbjährlich durchgeführten Datenerhebungen der zdi-Landesgeschäftsstelle (zdi-Monitoring und Statusberichte).

Um sich in seiner Arbeit stetig zu verbessern, nimmt ein zdi-Netzwerk regelmäßig an den Fortbildungsangeboten der zdi-Akademie teil.

Grafik_Umsetzung Gemeinschaftsoffensive

 


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