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Schülerwettbewerb Hybridkraftwerk: nachhaltige Mini-Kraftwerke ausgezeichnet

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Viele Teams präsentierten der Jury kleine Modelle ihrer Bauwerke.

Ein computergesteuertes Gewächshaus, ein Mini-Hybridkraftwerk für den Schulgarten und eine mit erneuerbaren Energien betriebene Handyladestation, das sind die prämierten Ergebnisse des ersten zdi-Hybridkraftwerkwettbewerbs. Die Aufgabe im Rahmen des Schülerwettbewerbs war es, ein eigenes Hybridkraftwerk zu entwickeln und anschließend zu bauen. Bei der Abschlusspräsentation beim zdi-Netzwerk MINT.REgio in Marl hat die Jury nun die besten Projekte ausgezeichnet.

„Um nachhaltige Energielösungen zu schaffen, brauchen wir kreative, talentierte junge Menschen, die technologische Entwicklungen voranbringen“, sagte die Schirmherrin des Wettbewerbs, NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Der Wettbewerb gibt Jugendlichen die Möglichkeit, neue Technologien praktisch auszuprobieren, und zeigt gleichzeitig, wieviel Spaß Engagement für umweltfreundliche Energien machen kann.“

Erster Platz für Gewächshaus mit nachhaltiger Stromversorgung

Das Team des Städtischen Gymnasiums in Herten baute ein computergesteuertes und mit Wind-, Solar- und Biogasenergie betriebenes Gewächshaus für den Schulgarten

Belüftung und Bewässerung werden von einem Mini-Computer gesteuert, Solarpanel und Windrad erzeugen den benötigten Strom.

Belüftung und Bewässerung des Hertener Gewächshauses werden von einem Mini-Computer gesteuert, Solarpanel und Windrad erzeugen den benötigten Strom.

und überzeugte mit seiner Präsentation die Jury. Belohnt wird das Team mit einem Ausflug in den Movie Park Germany nach Bottrop inklusive Blick hinter die Kulissen. Den zweiten Platz belegte das Team vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal, das für die Stromerzeugung im Schulgarten Solar- und Windtechnik installierte. Mit einer abschließbaren Handyladestation, die Energie aus Regenturbinen, Wind- und Sonnenenergie nutzt, erreichte das Bottroper Team des Josef-Albers-Gymnasiums den dritten Platz. Der Koordinator des zdi-Zentrums MINT.REgio in Marl, Markus Real, zeigte sich von den Präsentationen begeistert: „Die Projekte spiegeln allesamt technisches Ideenreichtum, Kreativität und ein großartiges Engagement der Jugendlichen wider.“

Seit Anfang Februar hatten die insgesamt sieben Teams Zeit, ein Hybridkraftwerk in Kleinform zu entwickeln und zu bauen. Voraussetzung war, dass das Minikraftwerk mindestens zwei erneuerbare Energiequellen und eine Form der Zwischenspeicherung nutzt. Um die Aufgabenstellung umzusetzen, kooperierten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufen 8 bis 10 mit Technikunternehmen und Hochschulen vor Ort, eigneten sich die nötigen Technikkenntnisse an und erhielten dabei gleichzeitig Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder im Bereich Erneuerbare Energien. Begutachtet wurden die Projekte von Vertreterinnen und Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Stiftung Jugend forscht e.V., des Unternehmens WILO SE und der EnergieAgentur.NRW.

Insgesamt zehn zdi-Netzwerke beteiligten sich gemeinschaftlich an der Organisation des Wettbewerbs, darunter die zdi-Netzwerke Bergisches Städtedreieck, Bochum, Bottrop, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne und Kreis Recklinghausen.

 

 

 

10. Juli, 2016 | 22:46
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