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SmartHome Modellhaus – Wohnen 2.0 am zdi-Zentrum Lippe.MINT

Freuen sich gemeinsam über den ersten Schüler am SmartHome: Von rechts: Friederike Menz (Hochschule OWL), Carsten Kießler und Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum Lippe.MINT), Schüler der August-Hermann-Francke-Schulen, so wie die Lehrer Willi Suckau und Andreas Thissen.

Freuen sich gemeinsam über den ersten Schüler am SmartHome: Von rechts: Friederike Menz (Hochschule OWL), Carsten Kießler und Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum Lippe.MINT), Schüler der August-Hermann-Francke-Schulen, so wie die Lehrer Willi Suckau und Andreas Thissen.

Eine Tasse Kaffee am Morgen ─ ohne sie geht bei den meisten von uns nichts. Der Haken: Um den Kaffee zu kochen, müssen wir doch früher als geplant aus dem Bett aufstehen und schlaftrunken zur Kaffeemaschine taumeln. Schon ist es vorbei mit der wohligen Gemütlichkeit, bevor wir uns auf den Weg machen in die Schule, zur Uni oder zur Arbeit.

Noch schlimmer wird es anschließend im Badezimmer ─ eigentlich wollen wir mit einer heißen Dusche auf eine angenehme Art und Weise unsere Lebensgeister wecken, um fit in den Tag zu starten. Stattdessen sind wir blitzartig hellwach, sobald wir barfuß die kalten Fliesen betreten, weil wir am Abend zuvor vergessen haben, schon einmal die Heizung einzuschalten. Ein Albtraumszenario, nicht nur für Morgenmuffel.

Wäre es nicht himmlisch, wenn der Kaffee morgens schon vor dem Aufstehen bereit steht oder sich die Heizung genau zur richtigen Zeit von selbst einschaltet?

Zum Glück könnte sich das bald ändern ─ Dank vernetzter Haustechnik, besser bekannt als SmartHome-Technologie. Aber was ist das überhaupt genau? Und wie baut man eine solche Technologie in ein Haus ein? Wie lässt sie sich am besten programmieren und anwenden? Um das herauszufinden, müssen die Schülerinnen und Schüler der August-Hermann-Francke Schulen in Detmold ab sofort nicht mehr nur theoretische Nachforschungen anstellen. Alles, was sie zu SmartHome wissen und vor allem ausprobieren möchten, können sie nun am SmartHome Modellhaus praktisch erfahren.

Neben Fenster- und Türkontakten hat das Haus eine Alarmanlage, eine Heizung und sogar eine nachführbare Solaranlage. Die gesamte Ausrüstung lässt sich frei programmieren und bietet somit viel Raum für allerlei Experimente. Auch Interessierte, die gerne handwerklich tätig sind, kommen auf ihre Kosten, denn das SmartHome Modellhaus der August-Hermann-Francke Schulen hat zum Beispiel noch keine Möbel. Diese könnte man mittels CAD-Software zeichnen und anschließend aus Holz herstellen, wie Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT vorschlägt.

SmartHome ist auf dem Vormarsch

Gemeinsam mit seinem Kollegen Carsten Kießler freut er sich über die Entwicklung des SmartHome Modellhauses in Kooperation mit der Hochschule OWL ─ und darüber, dass das zdi-Zentrum Lippe.MINT als einer von vielen Förderern eines von sechs Modellhäusern für Schulen im Projekt “SmartHome” finanzieren konnte, sodass naturwissenschaftlich-technisch interessierte Jugendliche sich schon in der Schule mit den Themen beschäftigen können, für die sie brennen und die ihnen sehr gute berufliche Perspektiven bieten: „Wir freuen uns sehr dabei auf den hohen technischen Standard der Hochschule OWL zurückgreifen zu können. Zusammen mit den „Lemgoer Programmierspezialisten“ ist dieses Projekt von den Anfängen bis heute entwickelt worden. Die Hochschule ist ein wichtiger Kooperationspartner des zdi-Zentrums Lippe.MINT.“

Anders als sonst haben dieses Mal nicht die Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben, sondern die August-Hermann-Francke Schulen und das zdi-Zentrum Lippe.MINT. Damit die jungen Menschen in Zukunft immer auf dem Laufenden bleiben, was SmartHome-Technologie angeht, werden die Schulen Lernmodule entwickeln, die wiederum seitens des zdi-Zentrums Lippe.MINT mit einer Online-Plattform unterstützt werden ─ so dauert es bestimmt nicht mehr lange bis zum warmen Badezimmer und zum leckeren Kaffee am frühen Morgen.

2. März, 2017 | 16:41
Autor: zdi/cgl
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