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Technik spielerisch erleben in Lüdenscheid

Roboter Pina tanzte zur Begrüßung auf dem Schreibtisch den „Gangnam Style“ und sorgte gleich vom Start weg für gute Stimmung beim ersten „Erlebnistag Technik“ bei Busch-Jaeger. Rund 100 Schüler und Schülerinnen der Adolf-Kolping-Grundschule, der Hauptschule Stadtpark, der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, der Richard-Schirrmann-Realschule und vom Geschwister-Scholl-Gymnasium waren in Begleitung ihrer Lehrer zum Freisenberg gekommen, um auf spielerisch-spannende Art und Weise Einblicke in unterschiedliche technische Abläufe zu bekommen.

Workshopprogramm mit Roboter und 3D-Drucker

Karsten Adenauer, Personalleiter bei Busch-Jaeger, freute sich über ein volles Haus. Unterstützt von erfahrenen Partnern wie den zdi-Netzwerken technik_mark und IST.Bochum, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), der Bundesagentur für Arbeit, dem Arbeitgeberverband und zwölf Auszubildenden hatte Busch-Jaeger ein interessantes Workshop-Programm organisiert.

 

Roboter Pina war nicht allein gekommen, sondern hatte auch noch einen „Bruder“ mitgebracht. Beide plauderten in bester Star-Wars-Manier mit den Jugendlichen, die viel Spaß dabei hatten, den beiden sympathischen Kunststoff-Gestalten vom Typ humanoider Roboter per Laptop neue Aufgaben und Funktionen einzuprogrammieren.

Grundschüler bauen Strandbuggy

Die Grundschulkinder bauten ihren eigenen Strandbuggy, wobei sie die benötigten Teile in Eigenregie selbst herstellten. Andere Gruppen erstellten individuelle Formen mit einer speziellen Konstruktionssoftware, die anschließend mit einer Styroporschneidemaschine als Silhouette ausgeschnitten wurden.

Auch den Umgang mit den zurzeit sehr angesagten 3D-Druckern konnten die Jugendlichen kennenlernen. Der am Computer virtuell erstellte Einkaufswagen-Chip war mit dem 3D-Drucker nach wenigen Klicks greifbare Realität. Und dass man eine Lampe auch ohne Batterie zum Leuchten bringen kann, nämlich mit Hilfe eines Kurbelantriebs, wurde in einem weiteren Workshop gezeigt und umgesetzt.

Mädchen für Technik begeistern

Schön zu erleben war bei dieser Gelegenheit auch, dass nicht nur die Jungen, sondern auch Mädchen viel Spaß an Technik haben. Ein Trend, der heute in vielen industriellen Bereichen zu beobachten ist.

So fand denn auch Beatrice Rische, am Geschwister-Scholl-Gymnasium für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zuständig, dass die Veranstaltung bei Busch-Jaeger ein hervorragendes Beispiel dafür war, „wo wir als Schule bei der Industrie andocken können”.

 

26. März, 2015 | 14:45
Autor: zdi/khe
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