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Technik trifft Zoo: Neue Partnerschaft zwischen IST.Bochum und Bochumer Tierpark

Leni (8) und Jolin (8) arbeiten konzentriert an der Fertigstellung ihrer Pinguinmodelle

Leni (8) und Jolin (8) arbeiten konzentriert an der Fertigstellung ihrer Pinguinmodelle

Wie kann ein Zoo-Aquarium dem Druck mehrerer 100.000 Liter Wasser standhalten? Wie müssen Kühlmaschinen konstruiert sein, damit Kaltwassertiere auch im Sommer einen kühlen Kopf bewahren können? Und wie reinigt ein Eiweißabschäumer Wasser? Ein Zoo ist ein großes Naturerlebnis – und birgt gleichzeitig spannende technische Herausforderungen.

Der Tierpark + Fossilium Bochum und das zdi-Netzwerk IST.Bochum NRW haben sich nun zu einer Bildungspartnerschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen die Partner zukünftig spannende technische und kreative Angebote für Schülerinnen und Schüler der Grundschule bis hin zur gymnasialen Oberstufe entwickeln.

Zum Auftakt der Partnerschaft durften 26 Drittklässer der Neulingschule in Bochum-Weitmar einen Vormittag lang auf Entdeckungsreise in der Zooschule des Tierpark + Fossilium Bochum gehen. Mit kindergerechtem Werkzeug und unter fachlicher Anleitung erschufen sie Erdmännchen, Schildkröten und Pinguine als farbenfrohe Tiermodelle. Anschließend besuchten die Kinder die lebenden Vorbilder bei einem Zoorundgang.

Kunterbunte Tierwelt: Pinguin, Erdmännchen und Schildkröte als Modell.

„Wer zunächst zweifelte‚ ,Technikbildung und Naturerlebnisse im Tierpark – passt das überhaupt zusammen?‘, der wurde spätestens durch dieses Projekt eines Besseren belehrt“, bekräftigte Zoodirektor Ralf Slabik. „Denn nur mit Hilfe technischer Systeme lassen sich die vielfältigen, naturnahen Lebensräume von Tieren in zoologischen Einrichtungen überhaupt realisieren.“

Außerdem lassen sich tierbezogene Themenstellungen gut mit Technikfragen kombinieren, um Kinder und Jugendliche auf kreative und spielerische Weise für technische Themen zu gewinnen. Die ersten Kurse sind bereits in Planung: Bald sollen Kinder und Jugendliche Beschäftigungsangebote, einen Futterautomaten oder eine biologisch-technische Gewässerüberwachung entwickeln können. Denn: „Tierbezogene Themenstellungen weisen einen hohen Motivationsgrad auf, um Kinder und Jugendliche an Technik heranzuführen und eventuell sogar für technische Berufe zu begeistern. Deswegen ist es uns wichtig, auch schon bei den Jüngsten auf spielerische Weise das Interesse zu wecken“, so Raphaela Meißner, Leiterin des zdi-Netzwerkes IST.Bochum.

16. Februar, 2017 | 18:20
zdi/cm/bdo
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