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Telekom-Stiftung zeichnet 14 neue Junior-Ingenieur-Akademien aus – acht davon aus NRW

Klaus Trimborn (M.) im Gespräch mit Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung, (l.) undVorstandsvorsitzendem Dr. Klaus Kinkel.  Foto: Deutsche Telekom Stiftung/Norbert Ittermann

Klaus Trimborn (M.) im Gespräch mit Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung, (l.) undVorstandsvorsitzendem Dr. Klaus Kinkel. Foto: Deutsche Telekom Stiftung/Norbert Ittermann

Die Junior-Ingenieur-Akademie ist ein zweijähriges technikorientiertes Wahlpflichtfach in der gymnasialen Mittelstufe (und einigen Gesamtschulen) mit verpflichtender Einbindung externer Partner aus Hochschulen und in Unternehmen in das Kurskonzept. Immerhin 35 der nun 68 Junior-Ingenieur-Akademien sind an Schulen in NRW eingerichtet. Die meisten davon pflegen intensive Kooperationen mit den regional zuständigen zdi-Netzwerken. In Frechen, Bochum, Marl und Siegen sind die beteiligten Schulen durch die Initative der LNU Frechen, des IST.Bochum.NRW, des MINT.Marl und des zdi-Zentrums Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein animiert worden, sich um die Einrichtung einer JIA bei der Telekom-Stiftung zu bewerben. Der Koordinator des zdi-Netzwerks Rhein-Erft-Kreis/LNU Frechen, Paul Feltes, ist Mitglied der hochrangig besetzten Jury, die jährlich aus dem Pool der Bewerber über die neu ins JIA-Netzwerk aufzunehmenden Schulen entscheidet.

Sylvia Löhrmann lobt zdi-Arbeit

In Ihrem Grußwort zur Eröffnung der Veranstaltung stellte Schulministerin Sylvia Löhrmann die Notwendigkeit technischer Bildungsaktivitäten dar und bezog klar Stellung zur Notwendigkeit von MINT-Bildung und insbesondere auch technischer Bildung: „Viele dieser Junior-Ingenieur-Akademien sind in NRW ein fester Bestandteil im Schulprogramm von Schulen, die in einem der Netzwerke der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ des Landes mitarbeiten.  Das sind regionale Zusammenschlüsse von Akteuren aus Schulen, Hochschulen, Unternehmen und weiterer Bildungspartner zur MINT-Förderung. Sie kooperieren zudem mit den zahlreichen zdi-Schülerlaboren, die an den Universitäten eingerichtet wurden. Sie sehen daran, dass wir es geschafft haben, eine Struktur zu schaffen, aus den verschiedenen Aktivitäten, damit da nicht jeder, ich sage es einmal salopp, vor sich hinwurschtelt.“

Der Vorstand der Deutsche Telekom Stiftung
 Dr. Klaus Kinkel, Bundesminister a.D., fand ebenfalls klare Worte zur Notwendigkeit technischer Bildung, um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands als „Land der Ingenieure“ zu sichern. Im Gespräch mit dem Landeskoordinator des MSW für die zdi-Netzwerke, Klaus Trimborn, und dem Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, Herrn Dr. Ekkehard Winter, verschaffte sich Herr Dr. Kinkel einen weitergehenden Eindruck in das bildungsvernetzende Potential der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW“.

Fünf zdi-Partnerschulen präsentieren ihre Arbeit

Im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ stellten sich neun Schulen mit ihren JIA-Aktivitäten vor, sechs davon aus NRW – und diese sechs Schulen sind aktive Partner in ihrem regionalen zdi-Netzwerk:

  • HvK Bochum
  • ASG Castrop-Rauxel
  • ASGSG Marl
  • Gymnasium Auf der Morgenröthe Siegen
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Andreas Vesalius-Gymnasium aus Wesel

 

Schulen, die sich im Wettberbsverfahren 2015 beteiligen wollen, können gern auf die Unterstützung von Klaus Trimborn zurückgreifen. zdi wird über die Eröffnung der Wettbewerbsrunde 2015 die zdi-Koordinatorinnen und Koordinatoren und alle Newsletter-Empfänger informieren, damit diese ggf. auf die Schulen in ihrer Region zugehen können.

26. Mai, 2014 | 13:33
zdi | Zukunft durch Innovation

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