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Mini-Putz-Roboter beim NRW-Tag

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Gespräch mit Jugendlichen bei experiMINT.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Gespräch mit Jugendlichen bei experiMINT.

Auf der Tüftel-Meile des NRW-Tags in Bielefeld haben die zdi-Netzwerke aus Ostwestfalen-Lippe die Arbeit der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ präsentiert. Am Samstag, 28. Juni, wurden die Aussteller zudem von diversen Vertretern der Landesregierung besucht. Darunter Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Familienministerin Ute Schäfer und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Letztere unterhielt sich lange mit den Kollegen von experiMINT e.V., Träger der zdi-Zentren Bielefeld und Herford, über die Angebote, darunter ein mobiles Schülerinnen- und Schülerlabor, das demnächst Experimente zu den Schulen im Kreis Herford bringt.

zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor an der FH Bielefeld zeigt Mini-Putz-Roboter

Zum Mitmachen luden auch das Schülerlabor der Fachhochschule Bielefeld und die Teutolabs der Universität Bielefeld ein. „Wir präsentieren die Bereiche Chemie, Robotik, Biotechnologie und Mathematik mit kleinen Experimentierstationen“, sagt Alicia Weirich von den Teutolabs. Und beim zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT der FH konnten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsende an kleinen und großen Versuchen ausprobieren. Die Besucherinnen und Besucher bauten außerdem ihren eigenen Mini-Putzroboter, retteten Gummibärchen und lernten die Ingenieurskunst kennen. Auf spielerische Weise wurden Natur- und Ingenieurwissenschaften den Gästen mit viel Spaß und Spannung nahegebracht. Hier geht es zum ausführlichen Bericht der FH Bielefeld.

Intelligente Produktionstechnik bei „zdi trifft Spitzencluster it’s OWL“

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Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ist umringt von Jugend-forscht-Teilnehmern(v.l.): Henrik Brinkemper, Julia Brockschnieder, Lea Westhues (alle drei „Aquaplane“) und Tom Bussemas („Wärmewürfel“).

Stellvertretend für alle sieben zdi-Zentren in OWL präsentierte sich das Projekt „zdi trifft Spitzencluster it’s OWL“. Auf dem Gemeinschaftsstand wurde intelligente Produktionstechnik zum Anfassen gezeigt. Anhand einer Schüttgut-Sortiermaschine des Fraunhofer IOSB INA erlebten Besucher, wie die Fabrik der Zukunft funktionieren wird: Das Schüttgut wird gerüttelt und fällt auf ein Förderband. Dort analysiert eine Kamera das Schüttgut und erkennt fehlerhafte oder falsche Teile, die über Luftdruck aussortiert werden.

Darüber hinaus zeigten erfolgreiche „Jugend forscht“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ihre Projekte, darunter ein innovatives Hochwasserschutzsystem für Gebäude namens Aquaplane. Die Gäste testeten ein Trockenmodell desWasserschutzes und ließen sich über die vielfältigen Mess-Einrichtungen aufklären, die für die Entwicklung des Hochwasserschutzsystems nötig waren.

Angebote für Mädchen und junge Frauen

Auch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, das seit Anfang des Jahres Teil der zdi-Geschäftsstelle ist, stellte seine Arbeit vor. Hier gab es Angebote, die vor allem Mädchen und junge Frauen für die naturwissenschaftlich-technischen Fächer begeistern sollen.

1. Juli, 2014 | 14:08
zdi | Zukunft durch Innovation

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