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Useless but funny box

Rund 70 Schülerinnen und Schüler von vier verschiedenen Schulen aus der Region Aachen kamen Ende Juni am St.-Michael-Gymnasium in Monschau zusammen, um Projektarbeiten aus dem Bereich Automatisierungstechnik vorzustellen. In einem Zeitraum von 30 Tagen und ca. zwölf Schulstunden hatten die Teams den Auftrag, einen Roboter des Typs “useless box” zu programmieren. Zu den Aufgaben gehörten neben den technischen Herausforderungen auch die Arbeitsorganisation im Team und die Projektdokumentation. Indem die Schülerteams damit als Dienstleister für den Auftraggeber fungierten, imitierten sie den realen Berufsalltag. Angesprochen waren die Bereiche Mechanik (Roboter und Gehäuse), Software, Projektleitung und Dokumentation. Umgesetzt werden sollten der Bau eines Roboters nach Anleitung, der Bau und die Gestaltung eines beliebigen Gehäuses, unterschiedliche Betätigungsabläufe für den Roboter, die nacheinanander und nicht per Zufallsgenerator ablaufen, sowie deren Funktionsbeschreibung.

Gewinn für Schulen und Unternehmen

Angeboten worden war das Projekt von der Firma Heinen-Automation GmbH in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg. Andreas Haas, Projektleiter bei dem Automatisierungsspezialisten aus Monschau, war begeistert von den verschiedenen Lösungsansätzen der Teams. Unter anderem ein Grund dafür, dass sich das Unternehmen bereits seit vier Jahren mit Projekten an Schulen engagiert und damit in der Region auch nach Nachwuchstalenten sucht.

Teams stellten das Cara-Fey-Gymnasium aus Schleiden,  das Einhard-Gymnasium sowie das Couven-Gymnasium aus Aachen und und das St.-Michael-Gymnasium Monschau.Das A-Team um Lukas, Yannik und Tim aus Schleiden fühlte sich in der Rolle des Dienstleisters sichtlich wohl. Besonders gefallen habe ihnen das kreative, eigenständige Arbeiten im Unterricht. Und auch die Lehrer äußerten sich durchweg positiv über den Lerneffekt für ihre Schülerinnen und Schüler. Denn neben dem erweiterten Wissen im Fach Informationstechnik konnten die Teams auch ihre soziale Kompetenz schärfen.

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Der Roboter, der unter der Box versteckt ist.

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Eine (nackte) Version der funny but useless box.

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Hier ist die Box als Fußballfeld getarnt. Der Hebel befindet sich vor dem Spieler mit Ball.

Entstanden war die Projektidee bei einer Veranstaltung des zdi-Netzwerks im Jahr 2015. Dass das Konzept aufgeht, belegte die Podiumsdiskussion der Abschlussveranstaltung: rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler betonten ihr Interesse an weiteren Projekten dieser Art.

Kontakt:
Anja Koonen
Tel.: 0241/432-7637
E-Mail: zdi@mail.aachen.de
zdi-Netzwerk Aachen

6. Juli, 2016 | 12:13
zdi | Zukunft durch Innovation

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