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Wissenschafts­ministerin und Arbeitsminister besuchen zdi-Zentrum in Marl

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Arbeitsminister Guntram Schneider haben gemeinsam das zdi-Zentrum MINT.Marl besucht. Dort informierten sie sich über die Arbeit von zdi vor Ort.

„Das Angebot der zdi-Netzwerke ist für das Sammeln praktischer Erfahrungen außerordentlich wichtig, wenn wir Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern wollen“, sagten die beiden Minister in Marl. Das Angebot der vom Land geförderten Netzwerke reicht von Laborversuchen, Informationen zur Berufs- und Studienwahl bis hin zu Programmen eigens für Schülerinnen.

 

„Die Berufswahl ist immer eine persönliche Entscheidung. Umso wichtiger sind umfassende Orientierung und Beratung. Hier können die 42 zdi-Netzwerke vor Ort ein wichtiger Partner sein“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Sie bieten junge Menschen die Chance, ihre Talente zu entdecken und bestmöglich zu nutzen. Und das unabhängig davon, ob ihr Weg in die duale Ausbildung oder über ein Studium in den Beruf führt. Wichtig ist, dass die Systeme durchlässig sind und wir gerade in den MINT-Berufen niemanden auf der Strecke verlieren.“

Guntram Schneider wies auf das neue berufsorientierende Übergangssystem der Landesregierung an Schulen hin: „Mit dem Landesvorhaben ,Kein Abschluss ohne Anschluss’ will das Land Jugendliche systematisch mit mehr Berufsbildern bekannt machen. Das Arbeitsministerium will so auch eine Lücke schließen bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels. Die zdi-Netzwerke sind exzellent dafür aufgestellt, dies ergänzend zu unterstützen.“

Bis Ende 2018/19 will die Landesregierung Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung überall im Lande verlässlich einführen und alle 512.000 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ab der Jahrgangsstufe 8 erreichen. Mittlerweile sind bereits über 70.000 Achtklässler einbezogen.

„Das Industrie-Land NRW benötigt schon jetzt und in der Zukunft noch mehr junge Menschen, die sich für Naturwissenschaften und Technik begeistern und die Fachkräfte von morgen sein können. Es muss uns besser gelingen, die Potentiale aller jungen Menschen in unserem Lande so zu nutzen, dass sie über Ausbildung oder Studium den Weg in einen Beruf finden, der ihnen auch finanziell angemessene gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die zdi-Zentren und -Netzwerke können hier eine wichtige Rolle spielen“, resümierte Arbeitsminister Guntram Schneider.

23. Januar, 2014 | 17:18
zdi | Zukunft durch Innovation

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