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zdi-Hybridkraftwerkswettbewerbe für klimafreundliche Mini-Kraftwerke

(c) Städtisches Gymnasium Herten (2)

Das Siegerteam überzeugte mit einem selbst konzipierten, automatisch steuerbaren Gewächshaus. (c) Städtisches Gymnasium Herten

Ein eigenes kleines Mini-Kraftwerk für den Schulhof bauen? Und das fast ganz ohne klimaschädliches CO2? Beim ersten zdi-Hybridkraftwerk konnten sich Teams aus Schülerinnen und Schülern  mit ihren Konzepten und Ideen für den Einsatz erneuerbarer Energien stark machen.

Zu den Anfang Juli bei der Abschlusspräsentation beim zdi-Netzwerk MINT.REgio in Marl von der Jury prämierten Projekten zählten ein computergesteuertes Gewächshaus, ein Mini-Hybridkraftwerk für den Schulgarten und eine mit erneuerbaren Energien betriebene Handyladestation.

 

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Beim Bau war Kreativität und Nachhaltigkeit gefragt: Gelsenkirchener Jugendliche recycelten für ihr Kraftwerk Bauteile vom Schrottplatz.

Zentrale Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb war es, ein eigenes Hybridkraftwerk zu entwickeln und anschließend zu bauen. Seit Anfang Februar des Jahres hatten die Teams Zeit, ein Hybridkraftwerk in Kleinform zu entwickeln und zu bauen. Voraussetzung war, dass das Minikraftwerk mindestens zwei erneuerbare Energiequellen und eine Form der Zwischenspeicherung nutzt. Um die Aufgabenstellung umzusetzen, kooperierten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufen 8 bis 10 mit Technikunternehmen und Hochschulen vor Ort, eigneten sich die nötigen Technikkenntnisse an und erhielten dabei gleichzeitig Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder im Bereich Erneuerbare Energien. Begutachtet wurden die Projekte von Vertreterinnen und Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Stiftung Jugend forscht e.V., des Unternehmens WILO SE und der EnergieAgentur.NRW.

Insgesamt zehn zdi-Netzwerke beteiligten sich gemeinschaftlich an der Organisation des Wettbewerbs, darunter die zdi-Netzwerke Bergisches Städtedreieck, Bochum, Bottrop, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne und Kreis Recklinghausen.

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Zur Abschlusspräsentation brachte das Bottroper Team einige Bauteile der selbst gebauten Handyladestation mit.

Die Preisträger des ersten Wettbewerbs überzeugten mit viel Kreativität und technischen Fähigkeiten: Das erstplatzierte Team des Städtischen Gymnasiums in Herten baute ein computergesteuertes und mit Wind-, Solar- und Biogasenergie betriebenes Gewächshaus für den Schulgarten und überzeugte mit seiner Präsentation die Jury. Das zweitplatzierte Team vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal installierte für die Stromerzeugung im Schulgarten Solar- und Windtechnik. Mit einer abschließbaren Handyladestation, die Energie aus Regenturbinen, Wind- und Sonnenenergie nutzt, erreichte das Bottroper Team des Josef-Albers-Gymnasiums den dritten Platz. Dabei zeigten auch die weiteren Teams kreative Ideen und engagierte Konzepte. Zu den weiteren Teilnehmern 2016 zählten die Schiller-Schule (Bochum), das Leibniz-Gymnasium (Dortmund), die Gesamtschule Ückendorf (Gelsenkirchen) sowie das Gymnasium Holthausen (Hattingen).

Zielgruppe: Der Wettbewerb richtet sich an Gruppen von mind. 10 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 8 bis 10 und einen Betreuungslehrer als Ansprechpartner.

 

Kontakt:

zdi-Netzwerk MINT.REgio
Geschäftsstelle: ASGSG
Max-Planck-Str. 23
45768 Marl

Herr Markus Real
Tel: 02365 / 856-1212
info@mint-regio.de

Bei Rückfragen:

Gerne beantworten die Ansprechpartner der beteiligten regionalen zdi-Netzwerke Ihre Fragen, dazu zählen die zdi-Netzwerke Bergisches Städtedreieck, Bochum, Bottrop, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne und Kreis Recklinghausen

29. August, 2016 | 19:09
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zdi | Zukunft durch Innovation

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