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zdi nimmt an TalentPerspektiven Ruhr teil

Knapp 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Fachtagung TalentPerspektiven Ruhr in Essen besucht. Darunter waren auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die sich vor allem an den Ständen des zdi-Netzwerks IST.Bochum und des zdi-Zentrums MINT.Netzwerk Essen über die Arbeit der zdi-Standorte im Ruhrgebiet informiert haben.

Wer die Angebote von zdi kennt, weiß, dass sie immer praktisch sind. Keine trockene Theorie, sondern anfassen und ausprobieren. Diesem Motto ist auch das Bochumer zdi-Netzwerk treu geblieben und hat die Jugendlichen ermuntert, ihre Fähigkeiten zu testen. Es wurde gelötet, gebaut und gebastelt. Viele Schülerinnen und Schüler lockte das Angebot und sie nutzten die Gelegenheit, im ThyssenKrupp Quartier ihre Begeisterung für Technik zu entdecken.

Roboter Pina ist das Highlight

Das Angebote des zdi-Netzwerks in Bochum gehört in den Bereich der praktischen Berufsorientierung. Jugendlich können an den Stationen ausprobieren, ob sie die Fähigkeiten und das Interesse für einen technischen Beruf mitbringen. Auf diese Weise können sie sich besser für einen Beruf entscheiden. Denn nur wer sich testet, kann sagen, ob er etwas kann oder mag.

 

 

Um möglichst authentisch mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, werden als Betreuer Auszubildende aus verschiedenen Betrieben eingesetzt. Sie sind näher an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und können ein realistisches Bild des Berufs zeichnen.

Für diejenigen, die während der TalentPerspektiven keine Zeit oder Lust hatten, ihr Talent zu testen, hatte das Bochumer zdi-Team den humanoiden Roboter Pina mitgebracht. Pina tanzt, sprich und macht Tai Chi. Die Zuschauer waren fasziniert und begeistert.

Klimaprojekt in Essen

Das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen stellte mit dem Mädchengymnasium Borbeck das Projekt „Jugend baut Zukunft“ vor.  Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Bildung möchten die Schülerinnen des Gymnasiums Anstöße für Veränderungen in Bereichen wie Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz geben. „Das wollen wir in erster Linie durch unser schulinternes Umweltkonzept und einen nachhaltigen Beitrag zur energiearmen Bewirtschaftung des Schulgebäudes erreichen“, erklärt Katy Wenning, Schulleiterin am MGB. „Nicht zuschauen, sondern mitmachen für bessere Lernbedingungen der jungen Menschen lautet unsere Devise.“ So soll der geplante Umbau eines „Offenen Klimapavillons“ einen energieeffizienten Raum für Experimente, Schulungen und Unterricht und somit einen faszinierenden Zukunftstreffpunkt inmitten der Bildungslandschaft der Stadt Essen schaffen.

Hier kommt das Essener zdi-Zentrum ins Spiel: „Wir helfen den Mädchen bei der Suche nach Akteuren, die das Vorhaben mit Rat und Tat unterstützen“, erläutert Prof. Dr. Stefan Heinemann, Gesamtverantwortlicher für das zdi-Essen und Prorektor Kooperationen an der FOM Hochschule, die wie das zdi vom gemeinnützigen BildungsCentrum der Wirtschaft getragen wird. „Auf diese Weise setzen wir unser Ziel, gemeinsam in unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder zu investieren, im wörtlichen Sinne um.“

“Viele engagierte Menschen getroffen”

Am Ende des Tages zieht Klaus Trimborn, Koordinator des zdi-Netzwerks, ein positives Fazit: “Wir haben bei den TalentPerspektiven viele Interessierte getroffen, die auch für zdi und das Netzwerk praktische Berufsorientierung wichtig sind. Es ist schön zu sehen, dass sich viele engagierte Menschen mit dem Thema Nachwuchsförderung beschäftigen.”

16. Dezember, 2013 | 11:49
zdi | Zukunft durch Innovation

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