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zdi-Zentrum Essen: 1500 Schüler bei Jahrestagung

Auch die ganz Kleinen zeigen sich begeistert von den MINT-Fächern.

Auch die ganz Kleinen zeigen sich begeistert von den MINT-Fächern.

Die Essener Weststadthalle hat bei der Jahresveranstaltung des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen an den Ideenpark erinnert, der im vergangenen Sommer stattfand: Mehr als 1500 Kinder und Jugendliche tummelten sich in der Halle – sie experimentierten, staunten und erlebten hautnah, wie viel Spaß Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik machen können.

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern zeigte sich schnell: Hier findet sich viel Potenzial in Sachen MINT-Nachwuchs.  Zwei Grundschülerinnen antworteten auf die Frage, ob sie später einmal eine Naturwissenschaft studieren möchten ganz eindeutig: “Ja.” Beide wollten Ärztinnen werden, die eine Kinderärztin und die andere eine “Ärztin, die operiert”. Fingerspitzengefühl zeigte die künftige Chirurgin bei dem Zusammanbau einer kleinen LED-Lampe.

Prof. Dr. Stefan Heinemann, Repräsentant des BildungsCentrums der Wirtschaft im zdiZentrum MINT-Netzwerk Essen: „Unser Konzept ‘MINT zum Mitmachen’ ist voll aufgegangen. Die jungen Leute waren begeistert bei der Sache, experimentierten, forschten und lernten spielerisch, sich mit Technik und Naturwissenschaft auseinanderzusetzen.“

Innovationspreis für Handy-App

Wie erstmalig 2012 stiftete der Essener Softwarehersteller GFOS auch in diesem Jahr den Innovationsaward für die besten Informatik-Projekte von Schülern der Sekundarstufe II in Essen. Den Mangel an Nachwuchsfachkräften in der IT-Branche zu bekämpfen, ist ein wichtiges Thema für die Softwareexperten aus Essen. „Unser Ziel ist es, schon bei jungen Menschen Technikbegeisterung zu wecken und so früh wie möglich auf wichtige berufliche Entscheidungen hinzuweisen“, betont Burkhard Röhrig, Geschäftsführer der GFOS mbH. „Der Innovationsaward soll die Kreativität der Schüler sowie ihre Potenziale im Software- und IT-Bereich fördern.“

Julian Lorra, Niklas Weissner und  Dennis Szczesny, Schüler des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs, sind die Gewinner des 2. GFOS-Innovationsawards. Die Jugendlichen setzten die Aufgabe, einen mobilen Anwesenheitsmonitor für Unternehmen zu erstellen, am besten um. Sie entwickelten eine Java- und JavaScript-basierte Anwendung, die auf einem Smartphone oder Tablet die Anwesenheit der Mitarbeiter eines Unternehmens visualisiert.

Platz 2 belegten Andreas Bühner und Luca Becker vom Grashof-Gymnasium. Mit Bastian Stiehler und Christian Peruzzi kamen zwei weitere Schüler des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs auf Rang 3. Die erfolgreichen Arbeiten wurden mit 3.000, 1.500 bzw. 750 Euro belohnt.

 

Oberbürgermeister lobt Konzept

Auch Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: „Hier geht es um die Zukunft und hier können wir den Schülern schon sehr früh einen Kick mitgeben, sich mit MINT und Naturwissenschaften auseinanderzusetzen. “

Besser als Physikunterricht

Für die Schülerinnen und Schüler war der Tag beim zdi-Zentrum eine gute Abwechslung. Eine Gruppe Achtklässler vom Gymnasium war sich einig: “Die Versuche waren viel besser als in der Schule.” Ingesamt habe ihnen die Veranstaltung mit all den Experimenten und dem Praxisbezug besser gefallen als der Physik- oder Matheunterricht an der Schule.

12. Juli, 2013 | 11:50
zdi | Zukunft durch Innovation

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