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zdi-Zentrum Hamm richtet MINT-Fonds ein

Gehören zu den ersten Unterstützern des MINT-Fonds: Maren Schmitz, Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH, Frank Munk, Munk GmbH, Nurhan Nalbant, Advansa Marketing GmbH, Wilhelm Mohs, Mohs GmbH, Jens Hartung, RWE Generation SE und Dr. Britta Obszerninks, Wirtschaftsförderung Hamm. Foto: René Golz.

Gehören zu den ersten Unterstützern des MINT-Fonds: Maren Schmitz, Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH, Frank Munk, Munk GmbH, Nurhan Nalbant, Advansa Marketing GmbH, Wilhelm Mohs, Mohs GmbH, Jens Hartung, RWE Generation SE und Dr. Britta Obszerninks, Wirtschaftsförderung Hamm. Foto: René Golz.

Das zdi-Zentrum Hamm hat einen MINT-Fonds eingerichtet, in dem sich städtische Betriebe gemeinsam engagieren und Gelder für MINT-Projekte bereitstellen. Die beteiligten Unternehmen wollen Jugendliche fördern, die sich für Mathematik, Naturwissenschaften sowie Technik interessieren, und sie für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz begeistern. Ab April 2016 können sich Schulen mit ihren MINT-Projekten um eine Unterstützung bewerben. Sie können bis zu zweimal pro Jahr Fördergelder beantragen – je nach finanzieller Stärke des Fonds.

Bisher beteiligen sich fünf Unternehmen daran. Dazu gehören die Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH, die Munk GmbH, die Advansa Marketing GmbH, die Mohs GmbH sowie die RWE Generation SE. In Zukunft sollen weitere Unternehmen folgen. Mitglieder des Fonds verpflichten sich, drei Jahre lang einen fixen Beitrag einzuzahlen. 70 % der eingezahlten Gelder werden direkt an Schulprojekte weitergegeben, 30 % sollen für schulübergreifende MINT-Aktivitäten verwendet werden.

“Zahl der Bewerber spürbar erhöhen”

Die Vertreter der Unternehmen sehen im Fonds eine große Chance. Sie wollen mit ihrem Engagement den Jugendlichen eventuelle Ängste vor den MINT-Berufen nehmen und mittelfristig neue Fachkräfte gewinnen. Maren Schmitz von der Jäckering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH betont, dass nicht nur technisches Wissen im Berufsalltag eine Rolle spielt: “Unsere Verfahrenstechnologen müssen sich z.B. mit dem Naturprodukt Weizen auskennen. Da sind Kenntnisse in Chemie und Biologie sehr wichtig. Durch Aktionen mit dem zdi-Zentrum konnten wir die Zahl der Bewerber spürbar erhöhen.”

Als Vorbild für den Fonds diente der MINT-Fonds, den das zdi-Zentrum proMINT GT in Gütersloh eingerichtet hat.

8. Februar, 2016 | 09:48
Autor: zdi/cgl
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