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Zukunft gestalten im Rhein-Sieg-Kreis: Neugründung eines zdi-Netzwerks

Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster und Dr. Ralph Angermund vom NRW-Wissenschaftsministerium bei der Überreichung der Gründungsurkunde

Am 06. April 2017 trafen rund 20 hochkarätige regionale Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Siegburg zusammen und unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur Neugründung des zdi-Netzwerks MINT im Rhein-Sieg-Kreis. Das Netzwerk greift auf die Erfahrungen des zdi-Netzwerks in Rheinbach zurück, das seit 2008 junge Menschen an MINT-Themen heranführt. Das MINT-Angebot wird nun auf das gesamte Kreisgebiet ausgeweitet.

Im Vorfeld zur Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Gründung des Netzwerks erklärte der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster, wie bedeutsam die Arbeit des zdi-Netzwerks für die Region ist. Die MINT-Aktivitäten unterstützen die Zukunftsstrategie des Rhein-Sieg-Kreises erheblich; insbesondere wenn es um die Herausforderungen der Digitalisierung und den Fachkräftemangel geht.

Der Geschäftsführer der Opdenhoff Technologie GmbH erklärte die Bedeutung der MINT-Förderung aus seiner Sicht: “Ohne MINT Erfahrungen können wir weltweit keine Projekt/Systemlösungen für unsere Kunden umsetzen! Mit unseren Erfahrungen und Ideen im Bereich Industrie 4.0 und IoT (Internet der Dinge) wollen wird dem zdi-Netzwerk helfen, Zukunft zu gestalten.”

Dabei ist die stärkere Integration von jungen Frauen in MINT-Ausbildungsberufe und –Studiengänge von großer Bedeutung, so Prof.Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Der Hochschule ist es gelungen, den Fachbereich für junge Frau viel attraktiver zu gestalten; Elektrotechnik wird hier in das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit eingebettet. Damit konnte der Frauenanteil verdoppeln werden, von acht auf sechzehn Prozent.

17 verschiedene Institutionen und Unternehmen engagieren sich an dem kreisweiten Netzwerk. Die Koordination des Netzwerkes übernimmt das Regionale Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises.

Randnotiz: Zum Ausklang des Treffens gab es ein kleines Buffet. Schülerinnen und Schüler der ansässigen Förderschule in der Geisbach haben die Speisen zubereitet und serviert. Das Projekt „Mensa“ der Schule hilft Jugendlichen dabei, Einblicke in den beruflichen Alltag und die damit verbundene Verantwortung zu gewinnen.

Frau Koch und ihre drei Schülerinnen von der Förderschule in der Geisbach organisierten das Catering.

7. April, 2017 | 15:09
cm/zenit
zdi | Zukunft durch Innovation

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