Gute zdi-Praxis

Was machen andere zdi-Netzwerke und Schülerlabore, womit sind sie besonders erfolgreich? Hier finden Sie eine Übersicht besonders gelungener Maßnahmen und guter Ideen der letzte Jahre. Ob Finanzierungsmodell, innovativer Workshop oder mobiles Ausleihsystem – die PDF-Dateien enthalten neben Informationen zu der konkreten Umsetzung auch Kontaktdaten jeweiliger Ansprechpartner*innen. Selbst wenn Projekte vereinzelt nicht mehr in der hier aufgeführten Form stattfinden, können Sie dennoch von den Erfahrungen anderer Netzwerke profitieren. 

Kurse & Workshops | Matheangebote | Events, Veranstaltungen, Wettbewerbe | Mädchenangebote | Schülerlabore & mobile Ausleihysteme | Kooperationen, Netzwerkaufbau, Finanzierungsmodelle | Lehrkräfte & Pädagog*innen 

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit Corona/COVID-19 befindet sich zudem eine Sammlung diverser, spannender Beispiele aus der Praxis rund um MINT@Home im Aufbau. Der aktuelle Stand ist zu finden unter: https://www.zdi-portal.de/digitale-zdi-angebote/.

Kurse & Workshops

Neunzehn Unterstufenschüler*innen ließen sich im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2012/2013 von der Begeisterungsfähigkeit eines Fluglehrers aus Hangelar und ihres Physiklehrers am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Rösrath anstecken, um sich mit Theorie und Praxis des Fliegens zu beschäftigen.
PDF mit der Beschreibung der Flug-AG ansehen.

Wupperal_portalDas zdi-Zentrum BeST bietet Schüler*innen aus 53 allgemeinbildenden Schulen des Bergischen Städtedreiecks ab der Jahrgangsstufe 8 über den normalen Schulunterricht hinaus Gelegenheit, innovative Technologien experimentell kennen zu lernen. Auch dank der engen Kooperation mit Unternehmen der Region erhalten die Teilnehmenden Einblicke in innovative Technologien und dazugehörige Berufsfelder, durch die Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal eine Übersicht über technische und naturwissenschaftliche Studiengänge.
PDF mit Beschreibung “Offenes Kurssystem mit außerschulischen Nachmittagsangeboten”

In den Herbstferien 2014 wurde in der ersten Erfinderwerkstatt der Firma Qass ein Windrad gebaut. Entstehen sollte ein Darrieus-Windrad, bei dem sich die Rotorblätter entlang der vertikalen Achse drehen. Die jungen Konstrukteur*innen konnten in der Werkstatt technischen Prozessen auf den Grund gehen. Funktion und Bauweise eines Windrades waren nur zwei Fragen, mit welchen sich die Erfinder*innen befassten. Am Ende der Woche war das Darrieus-Windrad zu 90 Prozent fertig. Die Begeisterung war so groß, dass die Kinder auch zu einem Folgetermin kamen, um das Windrad komplett fertig zu stellen und selbst Strom zu erzeugen.
PDF mit Beschreibung “Erfinderwerkstatt im Ennepe-Ruhr Kreis”

Im FabLab der Hochschule Rhein-Waal wird ein 3D-Drucker hergestellt, der von den teilnehmenden Schulen mitgenommen und behalten werden darf. Der Komplettbausatz zum Bau des Druckers wird vom zdi-Zentrum Kamp-Lintfort kostenlos zur Verfügung gestellt. Von der Grundstruktur, über die Stepper-Motoren bis hin zur Integration des Arduino-Bausteins und der Software-Ansteuerung wird alles vermittelt, was es zur Inbetriebnahme eines eigenen 3D-Druckers braucht.
PDF mit Beschreibung “Bau eines 3D-Druckers in Kamp-Lintfort”

Die Computerspiele-/Gamesbranche zeichnet sich durch einen hohen Fachkräftebedarf aus. Gleichzeitig liegen die Erwartungen der Bewerber*innen und die tatsächlichen Arbeitsprofile oft sehr weit auseinander. Daher dient dieser Kurs zur vertiefenden Berufs- und Studienorientierung zu Berufsbildern in der Gamesbranche und wird als Block innerhalb einer Woche in den Ferien angeboten. Expert*innen vergeben realgetreue Arbeitsaufträge an die Schüler*innen, wie sie typischerweise in der Branche auch tatsächlich formuliert werden. Die einzelnen Anforderungen umfassen dabei das Modellieren, Kolorieren und Beleuchten von einfachen 3D Objekten in Profiwerkzeugen wie 3ds Max sowie die Animation der Objekte und die anschließende Integration in das Spielekonstruktionsprogramm Construct 2.
PDF mit Beschreibung “Berufe in der Spielebranche Mülheim an der Ruhr”

„Wir sind die Kammerjäger der Informationstechnologie” lautet das Motto des Kooperationskurses mit der Firma CETEQ GmbH. Die Schüler*innen erfahren in diesem Kursangebot alles rund um das Thema „Softwaretesten”. Sie lernen die Software zu beurteilen, zu analysieren und zu verbessern. Sie werden selbstständig Fehler aufdecken und Computerprogramme kennenlernen, die sie dabei unterstützen. Am Ende des Kurses ist jeweils eine Kundenpräsentation geplant, bei der die Schüler*innen ihre Ergebnisse der Firmenleitung und den Vertreter*innen der zdi-Zentrums BeST vorstellen und ihren Weg auf der Suche nach Softwarefehlern darstellen. 
PDF mit Beschreibung “Die Jagd nach Softwarefehlern im Bergischen Städtedreieck”

Ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen BIA-Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG, der HSO Herbert Schmidt GmbH & Co. KG und der Bergischen Universität Wuppertal. Bei diesem Kurs müssen die Schüler*innen nicht zaubern können, um selbst ein glänzendes Kunststoffbauteil herzustellen. Es geht hier um die faszinierende Welt der Kunststoff-Galvanik. An der Bergischen Universität werden die Schüler*innen zuerst das 3D Modell eines Mercedes-Sterns mit Hilfe eines CAD-Programms erstellen und drucken es dann auf einem 3D-Drucker aus.
PDF Beschreibung mit “3D-Modell verchromen im Bergischen Städtedreieck”

Das ergänzende Vertiefungsangebot des DLR_School_Lab ermöglicht den Schüler*innen, sich intensiver mit dem Experimentangebote des Schülerlabors zu beschäftigen. Sie erhalten von der TU Dortmund den Auftrag, bestehende Standard-Experimente des DLR_School_Lab um thematisch passende Teilexperimente dauerhaft zu erweitern. Nach der Vorstellung der zu erweiternden Standard-Experimente entscheiden sie sich  für ein Experiment, das sie erweitern möchten. Nun entwickeln die Schüler*innen in kleinen Arbeitsgruppen, unter Anleitung, realisierbare Projekte, sie erstellen die nötigen Baupläne und fertigen Experimentalsysteme an, deren Funktionsfähigkeit sie abschließend testen.
PDF mit Beschreibung “Project-Lab des DLR_School_Labs in Dortmund”

Bereits seit 1986 gibt es die Schulpartnerschaft der IDG mit einem Mädchen- sowie einem Jungeninternat in Sambia, deren Höhepunkt ein jährlicher, wechselseitiger, vierwöchiger Schüler*innenaustausch ist. Während das Motto „Miteinander leben, voneinander lernen, füreinander da sein“ knapp 20 Jahre eher einen allgemeinen Austausch bedeutete, hat es seit 2004 eine sehr spezifische technische Ausrichtung. „Licht zum Lernen“ heißt die Überschrift, unter der seit 2005 sowohl in der freiwilligen Sambia-AG am Nachmittag als auch im Technikunterricht der Oberstufe das Thema Photovoltaik eine zentrale Rolle spielt. Entstanden war die Idee, Netz-unabhängige Energie an die Partnerschulen zu bringen, bei einem Besuch der sambischen Delegation in Gladbeck.
PDF mit Beschreibung “Hilfe zur Selbsthilfe: Sambia-AG in Gladbeck”.

Grundlage für die Idee ist die sogenannte Rube-Goldberg-Maschine: eine Nonsens-Maschine, die eine bestimmte Aufgabe absichtlich in zahlreichen unnötigen und komplizierten Einzelschritten ausführt. Dies hat am Ende keinerlei praktischen Nutzen, tatsächlich ist also der Zweck der Maschine nebensächlich. Der Weg und das Verstehen einer Maschine sind das Ziel. Die Teilnehmenden sollen während des Maschinenbaus verschiedene Aufgaben bewältigen, die zu einer Kettenreaktionsmaschine zusammengeführt werden. 
PDF mit Beschreibung “We‘re gonna crazy – Maschinenbau in Bochum”

Das Umweltprojekt im Kreis Recklinghausen ist ein seit mehreren Jahren etabliertes Angebot und steht unter einem klima-/energierelevanten Motto. Ziel der Schüler*innen ist es, in zu entwickelnden Projekten Lösungsstrategien zu Umweltfragen zu konzipieren und in kleinem Maßstab zu realisieren. So entstanden in früheren Projekten das Auto der Zukunft, Steuerungstechniken für Hybridkraftwerke oder auch Modelle zur Effizienzüberprüfung von Windkraftanlagen.
PDF mit Beschreibung “Umweltprojekt im Kreis Recklinghausen”

Die Schüler*innen erhalten eine viertägige Schulung im CAD-Labor der Fachhochschule Aachen. Hier erlernen sie unter Anleitung Dozierender und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen die Bedienung des professionellen CAD-Programms „Inventor“, Normen für zeichnerische Ableitungen und den Entwurf eigener Modelle. Letztere werden abschließend mit einem 3-D-Drucker gedruckt. Zudem erlernen die Schüler*innen in zwei Nachmittagen ihre CAD-Entwürfe mit Hilfe von CAM-Programmierungen für einen Fräsvorgang vorzubereiten. Die Maßnahme ist eingebettet in eine umfangreiche Projektarbeit der Schüler*innen, in der sie den Auftrag bekommen, ein Modell eines Formel-1-Boliden aus Holz zu fräsen.
PDF mit Beschreibung “Schulung im CAD-Labor in Aachen”

Ziel des Projektes “Robotik Real 2.0” ist die Inbetriebnahme und Programmierung des Roboterbausatzes Nibobee. Jedes Team baut selbstständig seinen eigenen Roboter zusammen, nimmt diesen in Betrieb und programmiert ihn gemäß der Aufgabenstellung. Die Kursleitung hilft beim Verständnis der einzelnen Komponenten und des Gesamtsystems. Es werden Experimente durchgeführt und die Schüler*innen lernen die Umgebung zur Programmierung kennen. Fragen und Ideen werden mit Unternehmensmitarbeiter*innen und Azubis gemeinsam erörtert und selbstständig Lösungswege erarbeitet. Dabei werden die Teams ständig durch Mitarbeiter*innen und Azubis des Unternehmens begleitet.
PDF mit Beschreibung “Real-Robotik 2.0 in Aachen”

Ein einwöchiges, betreutes Projekt, bei dem die Schüler*innen in den Laboren der Hochschule den Auftrag bekommen, die Elektronik zur Steuerung eines Elektromotors mittels Mikrocontroller aufzubauen und anschließend den Mikrocontroller zu programmieren. Während des Projekts an der Hochschule Ruhr West lernen Schüler*innen die Grundzüge einer elektronischen Schaltung sowie deren Zusammenbau und Programmierung kennen. Dies soll derart erfolgen, dass die Teilnehmenden in Projekt-Teams aufgeteilt werden und zu den jeweiligen Aufgabenstellungen gemeinsam entsprechende Lösungen erarbeiten. Am Ende der Projektwoche werden die Ergebnisse dann den übrigen Teams vorgestellt und in “großer Runde” diskutiert. 
PDF mit Beschreibung “Steuerung eines Elektromotors in Mülheim an der Ruhr”

Drei Tage lang können die Schüler*innen die aufregende Welt der Fahrzeuginformationstechnik hautnah erleben. Die Zielsetzung dieses Projekts ist die praktische Berufs- und Studienorientierung vor allem im Bereich der Informatik. In kleinen Gruppen arbeiten sich die Teilnehmenden mithilfe der Workshopleitung in die Digitaltechnik ein. Es folgen verschiedene Aufgaben zum Thema Fahrzeuginformatik, bei der über Can-BUS Schnittstellen am Auto Programmierungen erstellt und nachvollzogen werden müssen. Maximal acht Zweiergruppen mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten arbeiten gemeinsam an einem Fahrzeug. Teamfähigkeit und Organisationsgeschick werden ebenso von den Teilnehmenden verlangt wie eine hohe Affinität zum Thema MINT.
PDF mit Beschreibung “Smart Cars – Autotechnologie 2.0 in Müllheim an der Ruhr “

Duisburg_portalErstmals seit dem Schuljahr 2011/2012 bietet die „Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung“ (APO-GOSt) in der gymnasialen Oberstufe Raum für Projektkurse, die die bisherigen Facharbeiten  ersetzen können. Mit den Projektkursen wird das Fächer- und Kursspektrum der Grund- und Leistungskurse erweitert und die Basis für zusätzliche Unterrichtskonzepte geschaffen. Damit ermöglichen sie vertieftes wissenschaftspropädeutisches Arbeiten an thematischen Schwerpunkten. Außerschulische Kooperationen sind dabei ausdrücklich erwünscht.
Der erste Projektkurs im Fach Physik in NRW wurde im Jahr 2010 als Pilotprojekt vom zdi-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gemeinsam mit einem Gymnasium und unter intensiver Mitwirkung des Schulministeriums und der Bezirksregierung konzipiert und umgesetzt.
PDF mit Beschreibung “Einsichten in die Nanowelt in Duisburg”

ln dieser Maßnahme erhalten die Schüler*innen von Starlight-Express den Auftrag, ein Funktionsmodell der Musical-Halle zu erstellen. Der Bau der Halle selbst findet im zdi-Schülerlabor mit der Unterstützung von Mitarbeiter*innen der Hochschule Bochum statt, da hier Material sowie benötigte Gerätschaften (Lasercutter, 3D-Drucker etc.) zur Verfügung stehen, was in den Räumlichkeiten von Starlight-Express nicht der Fall wäre. Es existiert bereits das Modell (Rohbau) der Starlight-Express-Halle im Maßstab 1:33, allerdings fehlt hier die gesamte technische Ausstattung. U. a. sind hier die Brücke, mehrere Rampen, und die Geländer Elemente mit Motoren zu versehen sowie elektronisch anzusteuern und beleuchtungstechnische Einheiten zu installieren. Des Weiteren müssen zum Schluss die Steuerung und die Beleuchtung so programmiert werden, dass sie zu ausgewählter Musik des Musicals passen.
PDF mit Beschreibung “Starlight-Express in Bochum”

Bochum_portalEin Technikkurs der Jahrgangsstufe 13 eines Partnergymnasiums des zdi-Zentrums IST.Bochum.NRW baute innerhalb ihres letzten Schulhalbjahres ein Brandsimulationshaus für die Feuerwehr Bochum. Das  Modellhaus soll zu Demonstrationszwecken für das Verhalten im Brandfall in Privathäusern sowie die Ausbildung angehender Feuerwehrleute genutzt werden.
PDF mit Beschreibung des Brandsimulationshaus ansehen.

Matheangebote

Das Schulamt für die Stadt Essen und das Kompetenz-Team NRW holen 2019 das „Mathematikum“ von Prof. Beutelspacher (Mathematikum Gießen) in die Essener Stadtbibliothek. Ziel der einmonatigen Ausstellung ist es, Kinder spielerisch an Mathematik heranzuführen und Begeisterung zu wecken. In der Ausstellung können sich Vorschul- und junge Grundschulkinder an die Grundlagen der Mathematik herantasten – und zwar buchstäblich. Geometrische Körper werden ertastet, Zahlen zugeordnet und Zahnräder in ihrer Funktion beobachtet. 

Mehr Informationen zu der Ausstellung finden Sie hier.

Kontakt zu den Ansprechpartner*innen des zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen können Sie hier aufnehmen.

Die Schülerakademie eröffnet besonders motivierten und befähigten Schüler*innen der 6. Klasse die Möglichkeit, sich außerhalb der Schule in einer angenehmen Atmosphäre mit anspruchsvollen Aufgaben rund um Mathematik und Informatik zu befassen. Gemeinsam lernen sie, den eigenen Neigungen und Fähigkeiten nachzugehen und dabei den Horizont der bisherigen Erfahrungs- und Lebenswelt zu erweitern. Die Teilnehmenden sollen dabei Leistungsbereitschaft und Kreativität entwickeln. Ziel der Veranstaltung ist es, besonders an Mathematik interessierte Schüler*innen mit mathematischen Fragestellungen zu begeistern, die über den üblichen Mathematikunterricht hinausgehen. Anstelle der Lehre trockener Theorie soll die Schülerakademie das Interesse am Berechnen, logischen Denken, aber auch am Experimentieren wecken.

Rückblick auf die SAMMS 2020.

Kontakt zu den Ansprechpartner*innen des zdi-Zentrums mint4u können Sie hier aufnehmen.

Das zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis organisierte 2020 den ersten Mathe-Tag an der Fachhochschule Südwestfalen und dieser war gleich ein voller Erfolg. 90 Teilnehmende waren eingeplant, 163 Schüler*innen aus Jahrgangsstufen 6 bis 11 haben schließlich teilgenommen und einen ganzen Tag lang, unterstützt von Mathe-Lehrkräften, gerechnet und geknobelt. Dabei konnten sie zwischen 13 verschiedenen Workshops wählen, z.B. „Platonische Körper“ oder „Beweistechniken“.

Rückblick auf den ersten Mathe-Tag 2020

In diesem Kurs werden Modelle, Apparate und Instrumente aus fischertechnik-Teilen genutzt, die zum Ausprobieren und Experimentieren auffordern. Die klassische Trigonometrie wird durch einen selbstgebauten Sextanten erfahrbar, mit dem z. B. die Höhe und Entfernung von Türmen bestimmt werden kann, aber natürlich auch die eigene Position auf der Erdkugel. Auch in vielfältigen Anwendungsgebieten wie der Musik, Signalübertragung und -verarbeitung, Wärmeleitung usw. sind Berechnung aus der Triogonometrie von großer Bedeutung. Die praktische Anwendung anhand der fischertechnik-Modelle hilft den Schüler*innen dies zu begreifen und verinnerlichen.

PDF mit Beschreibung “Trigonometrie mit Fischertechnik in Bochum”

Navigieren wie die alten Seefahrer“ richtet sich an Jugendliche ab der 9. Klasse. In diesem Workshop geht es um die „Steuermannskunst“, wie sie die Seefahrer im Mittelalter angewandt haben. Der Kurs beginnt mit einer Einführung in das Schätzen und Messen mit vielen praktischen Tipps und Übungen. Anschließend bauen die Schüler*innen ihren eigenen Jakobsstab, ein Instrument zur Winkelmessung. Nach einer Einführung in die Handhabe und Theorie des Jakobsstabs werden eigene Winkelmessungen durchgeführt und ausgewertet (z.B. Bestimmung der Höhe einzelner Hochschulgebäude).

PDF mit Beschreibung “Navigieren wie die alten Seefahrer im Kreis Kleve”

Heißluftmotoren – auch Stirlingmotoren genannt – bieten aufgrund ihrer einfachen und wartungsarmen Bauweise, ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowie der Möglichkeit einer ressourcenschonenden Nutzung von diversen Energieträgern eine gute Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren.
Die Schüler*innen arbeiten in der angebotenen Maßnahme selbstständig entwickelnd an dem Projekt und wenden während des Motorbaus mathematische, physikalische und technische Grundlagen laufend an. Sie erlernen die Zusammenhänge anhand von eigenständig durchzuführenden Berechnungen (Druck, Wirkungsgrad, Thermodynamik) und derer Umsetzung in der Praxis.

PDF mit Beschreibung “Bau eines Heißluftmotors im Kreis Steinfurt”

CAMMP steht für Computational and Mathematical Modeling Program (Computergestütztes Mathematisches Modellierungsprogramm) und ist ein zdi-Schülerlabor an der RWTH Aachen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Cammp week forschen mathematisch begabte Schüler*innen der Oberstufe in kleinen Arbeitsgruppen an mathematischen und technischen Problemen aus der Arbeitswelt.
Die CAMMP days richten sich an Mathematikkurse der Mittel- und Oberstufe und bringen den Teilnehmenden die Grundlagen der mathematischen Modellierung in Workshops zu Themen wie „Mit Laptop und Mathe für eine bessere Zukunft: Stromerzeugung durch Sonnenstrahlen“ oder „Wie funktionieren eigentlich Animationsfilme und was hat das mit Mathe zu tun?“ näher.

PDF mit Beschreibung “Mathe CAMMP-Week in der Städteregion Aachen”

Weitere Informationen zu den CAMMPS days und der Online-Durchführung.

„Den Raum sichtbar machen“ – unter diesem Motto konstruieren und fertigen die Schüler*innen ein dreidimensionales Koordinatensystem, um die im Lehrplan anstehende Vektorrechnung zu veranschaulichen und greifbarer zu machen. Dies geschieht mit Autocad Inventor, einer Profi Konstruktions(CAD)-Software. Anschließend werden die Konstruktionen mit einem Lasercutter aus Pappe bzw. mit einer Fräse aus Plexiglas gefertigt und dann für den weiteren Unterricht im Fach Mathematik zur Verfügung gestellt.

PDF mit Beschreibung “Konstruktion und Fertigung eines 3D-Koordinatenmodells”

Seit dem Jahr 2001 findet in Münster alljährlich nach den Sommerferien die NRW-Schülerakademie Mathematik und Informatik (vormals SMIMS) statt. Abiturient*innen aus ganz NRW, die hervorragend in den Fächern Mathe und Informatik sind, können sich um eine Teilnahme bewerben. Sie werden dann eingeladen, um eine Woche lang zusammen an Mathe- und Informatik-Projekten zu arbeiten und dabei Themen kennen zu lernen, die im normalen Schulalltag nicht vertieft werden können. Um die Berufs- und Studienorientierung, die bei zdi eine wichtige Rolle spielt, ebenfalls bei der Schülerakademie einzubringen, werden zwei Programmpunkte angeboten: das Speed-Dating mit Unternehmen, bei dem die Teilnehmenden eine Bewerbungssituation simulieren und ihren Lebenslauf mit Fachleuten besprechen können, und die Vorstellung von Hochschulen aus ganz NRW.

Hier finden Sie weitere Informationen zur NRW-Schülerakademie Mathematik und Informatik.

Zusätzlich zu den bereits genannten Kursen und Workshops gibt es noch viele weitere tolle zdiAngebote mit Schwerpunkt MathematikUm weiteren Austausch und Inspiration zu ermöglichen, haben wir eine nach Netzwerken sortierte Übersicht mit Kurzbeschreibungen und Links zu den entsprechenden Netzwerk-Angeboten zusammengestellt.  

Übersicht über die zdi-Mathekurse.

Events, Veranstaltungen, Wettbewerbe

Seit dem Jahr 2011 schreibt das zdi-Zentrum DU.MINT Duisburg Niederrhein jährlich einen Wettbewerb zu MINT-Themen aus. Dieser richtet sich an Schüler*innen unterschiedlichen Alters. Hinter den Contests steckt immer ein und dieselbe Philosophie: Mädchen und Jungen sollen dazu ermuntert werden, vermeintlich dumme Fragen zu stellen. Schließlich ist es immer eine Frage, die am Anfang einer Innovation steht. Die Vermittlung von Spaß und Freude an MINT stehen dabei im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Nach drei Durchläufen mit großer schulischer Resonanz hat sich der Wettbewerb bereits zu einem zentralen Element des zdi-Zentrums entwickelt.
PDF mit Beschreibung  “MINT-Schülerwettbewerbe in Duisburg”

Qualifizierte, erlebnisorientierte Angebote zur Information über technische Berufe sind das Markenzeichen der über die Region hinaus bekannten Berufsoffensive für INGenieur*innen in OstWestfalenLippe, kurz BINGO. Herzstück der Initiative sind die BINGO-Erlebnistage. Einmal im Jahr informieren sich rund 1.300 Schüler*innen bei regionalen Unternehmen über Angebote und Perspektiven technischer  Berufe. Seit 2004 begleitet das Filmhaus Bielefeld e.V. die BINGO-Aktionstage mit einem Filmprojekt. Entstanden sind seitdem 25 Kurzfilme, die den Ingenieurberuf und die Firmen aus dem neugierigen Blick der Schüler*innen zeigen.
PDF mit Beschreibung “BINGO – Berufsoffensive für INGenieur*innen in OstWestfalenLippe”

Seit 2010 ermöglicht das zdi-Zentrum ANTalive besonders motivierten Schüler*innen einen praxisbezogenen Einblick in die Berufswelt von Ingenieur*innen. Getreu dem Namen des Zentrums „Angewandte Naturwissenschaften und Technik im Raum Düren Aachen live erleben“ schickt es zwei Schulteams in einen Wettbewerb der Fachhochschule Aachen. Dieser konfrontiert ansonsten Studierende aus dem vierten Semester des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik mit einer realen Problemstellung aus der Industrie. Eine Woche lang haben die Gruppen mit Unterstützung von Teamcoaches Zeit, eine praktikable Lösung für die geforderte Aufgabe zu entwickeln, bevor diese vor einer Jury präsentiert wird. 
PDF mit Beschreibung vom Studierendenwettbewerb ansehen
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Im September 2010 veranstaltete das zdi-Zentrum pro MINT GT Kreis Gütersloh mit dem Carl-Miele-Berufskolleg für Technik des Kreises Gütersloh zum ersten Mal den MINT-Mitmach-Tag.  Im November 2019 feierte diese Veranstaltung ihren 10 Geburtstag. Rund 4000 Schüler*innen sowie Lehrer*innen, Eltern und andere Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über das breite MINT-Angebot in der Region zu informieren. Über 50 Akteure präsentierten im Rahmen einer Ausstellung und eines Bühnenprogramms eine Vielzahl von MINT-Angeboten und -themen. Den Erfolg der Veranstaltung belegen sowohl die Besucherzahlen als auch das große Engagement der Akteure. Dabei hervorzuheben ist, dass die Veranstaltung an einem Samstag stattfindet, also kein Pflichttermin für Schülergruppen ist.
PDF mit Beschreibung des MINT-Mitmach-Tages ansehen

Seit 2009 findet in Rheinbach, einer der neunzehn Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises, in jedem Schulhalbjahr ein zdi-Projekttag statt, an dem zahlreiche Bildungseinrichtungen teilnehmen. Kinder aus Tageseinrichtungen und Schulen forschen und experimentieren dabei zu einem festgelegten Thema, welches in den Projektgruppensitzungen gemeinsam beschlossen wird. Das besondere an den Projekttagen sind die vielfältigen Kooperationen, die entlang der Bildungskette entstehen.

PDF mit der Beschreibung des Projekttages in Rheinbach ansehen

 

Mädchenangebote

Im Rahmen eines Ferienangebots ermöglicht das zdi-Netzwerk Ennepe- Ruhr einen umfassenden Einblick in diesen Industriezweig, rund um die Beschichtungstechnik, die Lacktechnologie, den Korrosionsschutz und die Oberflächenbeschichtung inklusive der Galvanotechnik.
Die Schülerinnen erhalten einen konkreten Projektauftrag und erleben somit einen realitätsnahen Arbeitsablauf – von der Fertigung der Werkstücke über die Veredelung bis hin zur Qualitätsprüfung. Anhand eines konkreten Produktes, wie z. B. einem Stiftehalter, erfahren die Teilnehmenden die einzelnen Schritte des industriellen Fertigungsprozesses. Zudem können die Teilnehmerinnen einen eigenen Nagellack oder Schutzlack im Labor selbst herstellen und im anschließenden
Versuch testen.
PDF mit Beschreibung “Da rostet nichts! im Ennepe-Ruhr-Kreis”

Wie verbindet man Kreativität und Technik? In diesem Kurs kreieren Schülerinnen individuellen Schmuck mit Hilfe eines 3D-Druckers. In der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr schlüpfen sie in die Rolle von Designerinnen und lernen durch computergestützte Modellierung eine Fertigungstechnik der Zukunft kennen. Egal ob Ohrring, Smartphonehülle oder Fantasy-Figur – der künstlerischen Freiheit sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Der besondere Reiz liegt somit im fächerübergreifenden Charakter des Kurses zwischen Kunst und Informatik.
PDF mit Beschreibung “Design aus dem 3D-Drucker in Bottrop”

Die Programmierung von Lego-Mindstorms-Robotern kann Kreativität und die Fähigkeit zur Problemlösung gezielt trainieren. Das Projekt
go4IT! des Schülerlabors InfoSphere an der RWTH Aachen verfolgt das Konzept, Schulen zweitägige Roboter-Workshops als kostenlosen Service anzubieten, um damit Informatik-Aktivitäten anzustoßen. Durch die Einbettung von go4IT! in das Lehramtsstudium Informatik der RWTH Aachen können Studierende zudem erste Erfahrungen im genderbewussten Unterricht sammeln.
PDF mit Beschreibung “go4IT! in Aachen”

GP_Duisburg_Maedchenkurs

Im Auftrag der zdi-Landesgeschäftsstelle entwickelte das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit im Jahr 2013 zwei ausschließlich für Mädchen gedachte Kurskonzepte zur Mechanik und Wartung eines PKWs sowie zum Webdesign. Die Anleitungen zur Vorbereitung und Umsetzung von Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen enthalten u. a. detaillierte Planungen der Kurseinheiten, Handreichungen zum geschlechtergerechten Agieren, Kopiervorlagen und Berufsinformationen. Erstmalig umgesetzt wurde eines der Kurskonzepte vom zdi-Zentrum in Duisburg, das am Ende der Sommerferien 2014 den zweitägigen Kurs „Bau deine eigene Homepage“ mit zehn Teilnehmerinnen als Pilotprojekt durchführte.
PDF mit Beschreibung “Mädchenkurse in Duisburg: Mechanik, PKW-Wartung und Webdesign”

Der Frauenanteil in der IT-Branche in Deutschland liegt bei unter 20 Prozent. Eine spielerische Heranführung an die Informatik bietet das zdi-Zentrum Köln in seinen hauseigenen EDV-Räumen an. Die Teilnehmerinnen von „Code4Girls“ bekommen die Aufgabe, ein eigenes Computerspiel zu entwickeln und zu programmieren. Sie machen somit die Erfahrung, dass sie Software nicht nur nutzen können, sondern auch kreativ gestalten und eigene Ideen umsetzen können.
PDF mit Beschreibung “Code4Girls in Köln”

Das Ziel des Projekts „Ingenieurin auf Probe“ an der Hochschule Bochum ist es, das Interesse von Schülerinnen für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge frühzeitig zu wecken und zu stärken. Das Besondere ist, dass junge Frauen ein halbes Jahr lang Studentinnen als persönliche Mentorinnen zur Seite gestellt bekommen, die ihnen einen realistischen Einblick in Vorlesungen und den Alltag an einer Hochschule vermitteln. Durch die intensive und lange individuelle Betreuung erfolgt eine Ansprache der Mädchen also nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene, was einen Austausch von Erfahrungen vereinfacht.
PDF mit Beschreibung “Ingenieurin auf Probe in Bochum”

Das Technologienetzwerk Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe – kurz „it’s owl“ – vereint Unternehmen der Spitzentechnologie und Hochschulstandorte der Region: Im Rahmen eines Camps in den Herbstferien können Schüler*innen spannende Einblicke in einige Unternehmen und Hochschuleinrichtungen des Clusters bekommen und als Ingenieur*innen die gesamte Wertschöpfungskette innovativer Produkte erleben: Von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion und Vermarktung. Das Schülercamp findet in mehreren zdi-Netzwerken in Ostwestfalen-Lippe statt.
PDF mit Beschreibung “Schülercamp im Kreis Gütersloh”

Die Analyse von DNA ist eine Grundlagentechnik in der Genetik, Mikrobiologie, Paläontologie, Forensik oder Lebensmittelkontrolle. Bei der Maßnahme des mobilen Schülerlabors „science to class“ können Schüler*innen die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) selbst durchführen, nachdem sie aus ihren eigenen Mundschleimhautzellen die DNA isoliert und aufgereinigt haben. Die entstandenen DNA-Fragmente werden anschließend in einer Gelelektrophorese analysiert.
PDF mit Beschreibung “Dein genetischer Fingerabdruck im Rhein-Kreis Neuss”

Nanostrukturen sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann, nämlich kleiner als 100nm. Im Rahmen eines Ganztagesworkshops am Schülerlabor MExLab Physik der Universität Münster erhalten die Teilnehmerinnen einen vertieften Einblick in die physikalischen, chemischen und biologischen Grundlagen organischer Leuchtdioden (OLEDs), deren Einsatzfelder sich vom Automobilbau über die Halbleiterproduktion bis zur Gesundheitstechnik finden. Entwickelt wurde das Workshopangebot von Wissenschaftlern der Universität Wuppertal.
PDF mit Beschreibung “OLED: Leuchten lernen von der Natur in Münster”

 

Schülerlabore & mobile Ausleihsysteme

Schon Kindergartenkinder haben einen ganz natürlichen Forscherdrang. Genau dort setzt die Initiative KidsgoMINT an, eine gemeinsame Idee vom zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und dem Essener Jugendamt. Den Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Themenbereichen garantiert dabei eine eigens dafür entwickelte Experimentierbox zu unterschiedlichen Themenbereichen. Kurze spielerische Geschichten berücksichtigen in diesem Ansatz neben einem thematischen Bezug zum Experiment auch den Alltag der Kinder. Die Geschichten entführen die Kinder in eine Fantasiewelt, in der der tierische Sympathieträger „Max, der Maulwurf“ auf Herausforderungen stößt, für deren Bewältigung technische Lösungen gefunden werden müssen.
PDF mit Beschreibung “Kidsgo-MINT in Essen”

Das Experimentieren und entdeckende Forschen führt an Grundschulen häufig ein Schattendasein. Gründe dafür sind zum einen der hohe zeitliche, organisatorische und finanzielle Aufwand bei der Vorbereitung und Durchführung von Versuchen im Klassenzimmer (Umräumen, Materialsuche usw.), zum anderen die oft als unzureichend angesehenen räumlich-materiellen Rahmenbedingungen in den Klassenzimmern. Darüber hinaus unterrichten viele Lehrkräfte das Fach Sachunterricht ohne die entsprechende Ausbildung. Der erste Forscherraum wurde in Hilchenbach im Technikzentrum eingerichtet. Mittlerweile gibt es sechs Angebote dieser Art, die allesamt in separaten Räumen von Schulen untergebracht sind. Im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzteams Siegen-Wittgenstein können Lehrkräfte diese im aktiven Schulleben kennenlernen.
PDF mit Beschreibung “Forscherräume im Kreis Siegen-Wittgenstein”

Siegen_KiSte_portalKisTe (= “Kinder interessieren sich für Technik”) bedeutet vorrangig: Grundschüler*innen mit Hilfe von Experimentierboxen für Mathematik und Naturwissenschaften zu begeistern. In den Primarschulen der Region sammeln die Erst- bis Viertklässler*innen dank des Engagements des zdi-Zentrums Siegen-Wittgenstein damit bereits seit 2009 Erfahrungen im MINT-Bereich. Durch das Einbinden kindlicher Lernprozesse wie Beobachten, Ausprobieren und Bestätigen in den Unterricht ist dieser optimal auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt.
PDF mit Beschreibung “Experimentierboxen in Siegen”

Wer Kind in einer Grundschule im Kreis Unna ist, hat Glück: Alle 65 Grundschulen des Kreises wurden bis Ende 2010 mit Forscherkisten ausgestattet. Auf die Kids wartet Flecki, der Sympathieträger einer Forscherkiste zu den Themen Magnetismus und Elektrizität. Und Lehrkräfte, die sich bestens damit auskennen. Fachlich und didaktisch entwickelt wurde die Kiste gemeinsam mit zwei freigestellten Lehrer*innen vom zdi-Zentrum Kreis Unna, das auch die Grundschullehrkräfte schulte und mit einer Begleitpublikation sowie Hintergrundinformationen versorgte.
PDF mit Beschreibung “Forscherkisten in Unna”

Das „Naturmobil“ kommt in der Primarstufe (5. und 6. Klasse) und in der Sekundarstufe I (7. – 9. Klasse) zum Einsatz. Der vorbereitende Unterricht legt u. a. Schwerpunkte auf die Themenbereiche Wald, Wasser, Wiese und die damit verbunden Themen wie Boden oder Kulturlandschaft, wobei die Lehrkräfte auch berufs- und studienorientierende Informationen einbeziehen. Die Schüler*innen nutzen das Naturmobil vor Ort in der Nähe ihrer Schule. In der Natur und unter fachlicher Anleitung entnehmen sie beispielsweise Wasser- oder Bodenproben und untersuchen diese direkt vor Ort.
PDF mit Beschreibung “Das Naturmobil im Rheinisch-Bergischen Kreis”

Motivation und Verständnis für technische Berufe zu vermitteln und damit dem akuten Fachkräftemangel in Gütersloh zu begegnen, das ist das Ziel des Projekts MINT RadioLAB. Mittels einer Radiowerkstatt sollen den Schüler*innen die Bandbreite, Zusammenhänge und Bedeutung von Radiotechnik und Physik verdeutlicht werden. In einem Experimentierraum (RadioLAB) lernen die Schüler*innen das Zusammensetzen eines Radios von Grund auf: sie erlernen nicht nur handwerkliche Fähigkeiten wie das Löten, sondern auch die physikalischen Zusammenhänge rund um die Radiotechnik. 
PDF mit Beschreibung “RadioLab im Kreis Gütersloh”

Mithilfe eines Elektrofahrzeugs, das als mobiles zdi-Schülerlabor eingesetzt wird, sollen die Schüler*innen des Kreises Herford und Bielefeld sich mit dem Bereich erneuerbare Energien auseinander setzen können. Der Kreis Herford verfügt über kein Schülerlabor, so dass er bislang auf die Zusammenarbeit mit Angeboten aus den Nachbarkreisen angewiesen war.
Im MINT-Mobil ist jeweils ein Satz von zwölf Koffern zu den Themenfeldern Photovoltaik, Windenergie und Brennstoffzelle und zu Brennstoffzellen-Autos enthalten. Die Lehrkräfte bieten in ihren MINT-Kursen Übungen unter Nutzung der Koffer an wie z. B. „Von der Glühlampe zur LED“, „Spannungsversorgungssysteme in modernen Fahrzeugen“ oder „Wie funktioniert Windkraft?“ 
PDF mit Beschreibung “MINT wird mobil im Kreis Herford”

Das tec4you-lab bietet Schüler*innen der Sekundarstufe I und II die Möglichkeit, ein produzierendes Unternehmen mit den Arbeitsbereichen Forschung, Technik, Design, Kommunikation und Finanzen zu simulieren. Dabei entsteht Verständnis, wie ein neues Produkt entwickelt wird und welche wesentlichen Produktionsabläufe in einem modernen Unternehmen damit zusammenhängen. Aufgeteilt in die fünf Arbeitsbereiche, treiben die Teilnehmenden die Entwicklung ihrer Arbeitsprozesse selbstständig voran und koordinieren sich untereinander bis zur Präsentation des fertigen Produktes. Im zdi- Schülerlabor ist dies z. B. eine Docking-Station für Handys, eine selbstdesignte Uhr oder eine Uhr im Design eines bestimmten Unternehmens.
PDF mit Beschreibung “tec4you-lab im Kreis Höxter”

In der High-Tech-Werkstatt können sich Schüler*innen, Studierende, Gründer*innen und Unternehmen mit moderner Fertigungstechnologie vertraut machen. Auf über 600 m² und auf zwei Etagen steht nicht nur Raum, sondern auch die nötige Ausstattung zur Verfügung (u. a. unterschiedliche 3D-Drucker und -Scanner, CNC-Fräsen, Laserschneider, Elektro- und Lötbedarf, Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen, Vakuum Tiefziehanlage). In Workshops bauen die Schüler*innen ihren eigenen 3D-Drucker. Von der Grundstruktur, über die Stepper-Motoren bis hin zur Integration des Arduino-Bausteins und der Software-Ansteuerung. Zusätzlich erfahren sie nicht nur das Arbeiten in Gruppen, sondern üben sich auch in praktischer Kreativität und Problemlösungsfähigkeit.
PDF mit Beschreibung “FabLab@school in Kamp-Lintfort”

Bei der mobilen MINT-Talentwerkstatt sollen typische Aufgaben aus der betrieblichen Praxis ausprobiert, praktische Talente getestet und Begabungen entdeckt werden. Ausgestattet ist das MINT-Mobil als mobiles Labor mit vielen Objekten und Arbeitsproben, die in Modulkisten verstaut sind. Jede Modulkiste beinhaltet Bausätze in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die unterschiedliche Fähigkeiten ansprechen und kann, je nach Bedarf, an die entsprechende Altersgruppe angepasst werden.  Durch das Angebot des MINT-Mobils können Schüler*innen technische Experimente durchführen, mathematische Aufgaben lösen, naturwissenschaftliche Themen bearbeiten und sich herausfordernden Aufgaben im Bereich Informatik stellen. Durch die Mobilität des Projektangebots können gerade im ländlichen Gebiet, wie dem Kreis Minden-Lübbecke, Kinder und Jugendliche gut erreicht werden.
PDF mit Beschreibung “Mobil Talente entdecken im Kreis Minden-Lübbecke”

Lippstadt_portalSeit März 2010 gibt es an der Hochschule Hamm-Lippstadt ein zdi-Schülerlabor. Neben stationären Angeboten bietet es mit dem MINT-Labortruck ein buchstäblich „erfahrbares“ Erlebnis rund um den noch jungen Hochschulstandort.
Der Labor-Truck der HSHL ist durchaus modellhaft auch für Anträge im Rahmen des laufenden zdi-EFRE-Programms (Teilprogramm 2) geeignet.
PDF mit Beschreibung “Labortruck: Das fahrende Klassenzimmer in Lippstadt” 

Der Oberbergische Kreis ist ein bedeutender Standort für die Kunststoffindustrie. Vor diesem Hintergrund wuchs die Notwendigkeit, ein Schülerlabor einzurichten, das diesen Industriezweig verstärkt berücksichtigt und den Schüler*innen Angebote und Impulse in diesem Bereich ermöglicht. Schulklassen können einen Tag lang ein produzierendes Unternehmen im Bereich der Kunststoffverarbeitung simulieren. In fünf verschiedenen Teams arbeiten sie daran, ein gemeinsames Projektziel zu erreichen.
PDF mit Beschreibung “Schülerlabor am Kunstoffstandort Oberbergischer Kreis”

Das zdi-Zentrum Rhein-Kreis Neuss übernahm 2009 das von der Bergischen Universität Wuppertal entwickelte Konzept Schulphysik-Offensive „Optimaler Lernerfolg“, kurz SchulPOOL. Das Angebot beinhaltet besonders interessante Versuche und Experimente für Schüler*innen für den Einsatz im Physikunterricht. Die Sammlung enthält sowohl Lehrkraft-Demonstrationsversuche als auch vollständige Klassensätze für Gruppenexperimente.
PDF mit Beschreibung “SchulPOOL Physik in Neuss”

Für drei Standorte im Kreis Paderborn wurden je ein kleiner und ein großer 3D-Drucker (in Kombination)  angeschafft, ergänzt durch je einen Desktop-Scanner. Auch Schulungen für Lehrkräfte wurden an diesen Druckern durchgeführt. Schüler*innen soll das additive Fertigungsverfahren 3D-Druck,bei dem Konstruktion, Design und Fertigung in einer Hand liegen, näher gebracht werden, indem sie es mit all seinen technischen Hintergründen kennen lernen. Die Teilnehmenden werden in die Thematik des dreidimensionalen Konstruierens eingeführt, entwerfen am Computer selbstständig Gegenstände und drucken anschließend das selbst modellierte Werkstück mit dem 3D-Drucker aus. 
PDF mit Beschreibung “3D-Druck für den Kreis Paderborn”

Kern des Chem-trucking-Projekts ist eine mit umweltanalytischen Gerätschaften ausgestattete Piaggio Ape. Das mobile Labor ermöglicht die Durchführung umweltanalytischer Untersuchungen an authentischen Orten, in praxisnahen Situationen und mit realen Problemstellungen. Angestrebt werden Themen, die die Schüler*innen aus ihrer Lebenswelt kennen und interessieren: z. B. die Wasserqualität im Naturfreibad Netphen-Deuz oder die Kalkung von Waldböden auf der Ginsburg oder die Luftqualität an einer Straßenkreuzung. Gleichzeitig wird „Chem-trucking“ in die Lehre an der Uni Siegen eingebunden. Umweltanalytische Praktika ermöglichen es Studierenden, gemeinsam mit Schüler*innen zu forschen und zu experimentieren. 
PDF mit Beschreibung “Chem-trucking in Siegen”

 

Kooperationen, Netzwerkaufbau, Finanzierungsmodelle

Ziel des Projektes ist die vertiefende naturwissenschaftlich-technische Studien- und Berufsorientierung von Schüler*innen im Flächenkreis Recklinghausen. Mit seinen Angeboten kann das zdi-Zentrum MINT. Marl bisher lediglich Teilbereiche des zehn Kommunen umfassenden Kreises abdecken. Die angebotenen Maßnahmen erstrecken sich zudem auf die Sekundarstufe I und II und sollen auf die gesamte Bildungskette angewandt werden. Aufgrund der Entfernungen im Flächenkreis ist zudem die Erreichbarkeit der Maßnahmen problematisch. Drei Teilprojekte, die sich auf unterschiedliche Zielgruppen konzentrieren, sollen somit für ein flächendeckendes Angebot und für eine größere Reichweite entlang der Bildungskette sorgen: Haus der kleinen Forscher, Schülerlabor &Junior Ingenieur Akademie nach dem Vorbild der Telekom Stiftung.
PDF mit Beschreibung “Dezentralisierung von MINT-Angeboten im Kreis Recklinghausen” 

GP_Guersloh_Foto

Wie lassen sich möglichst viele Kooperationen für zdi-Netzwerke gewinnen und wie kann man diese auch langfristig binden? Eine Antwort fand das zdi-Zentrum pro MINT GT Kreis Gütersloh. Es beauftragte mit EFRE-Mitteln eine externe Agentur, um neue Wege der Partnergewinnung zu beschreiten. Die Dienstleistung umfasst unter anderem sämtliche Analyseleistungen, die Entwicklung neuer Ziele mit dem zdi-Zentrum und externen Beteiligten, die Moderation von Workshops und die Ansprache neuer Partner. Gemeinsam entwickelt wurde ein Fundraising für MINT-Bildung.
PDF mit Beschreibung “MINT-Fonds in Gütersloh”

Mit der MINT.Macher-Runde hat sich im zdi-Zentrum MINT.Marl im Jahr 2008 ein Instrument etabliert, das den Fokus bei der Entwicklung und Verbreitung berufs- und studienorientierender Maßnahmen im  Partnerverbund auf die schulischen Akteure legt. Durch die Einbindung engagierter Lehrkräfte aus allen MINT-Fächern und unter Berücksichtigung ihrer pädagogischen Kompetenz können Maßnahmen an außerschulischen Lernorten mit hoher Effektivität entwickelt und kreisweit angeboten werden. Angesprochen werden Lehrkräfte aus unterschiedlichen Schulformen fast aller zehn Städte im Kreis  Recklinghausen, der mit über 600.000 Bürger*innen der einwohnerstärkste Kreis Deutschlands ist. Das zdi-Zentrum MINT.Marl nimmt dabei die Aufgabe des Organisierenden der Treffen und des  Intermediären zu den Mitwirkenden aus Hochschulen sowie Unternehmen und weiteren Einrichtungen wahr.
PDF mit Beschreibung “MINT.Macher in Marl”

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Sechszehn Unternehmen und Institutionen aus dem Kreis Unna haben im Januar 2015 einen Förderverein für das „zdi-Netzwerk Perspektive Technik“ gegründet. Ziel ist es, die verschiedenen Angebote des zdi-Netzwerkes, die bisher vor allem über Fördergelder, Spenden und Mittel der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) sowie der Stiftung Weiterbildung finanziert werden, langfristig zu sichern. Mit dem neuen, über EFRE-Mittel entwickelten Geschäftsmodells sollen die Angebote gesichert und die Abhängigkeit von öffentlicher Förderung verringert werden. Die Vereinsform wurde gewählt, da bei ihr – im Gegensatz zu einer Stiftung – durch eine Mitgliedschaft regelmäßige Beiträge eingehen und so eine höhere Planungssicherheit gegeben ist.
PDF mit Beschreibung “Vereinsgründung mit EFRE-Mitteln”

Der Schulausschuss Düsseldorf fordert auch während der Corona-Pandemie eine sinnvolle Beschäftigung für Schüler*innen in den Sommerferien und wendet sich an das zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf. Innerhalb von 4 Wochen wird so eines der größten MINT-Ferienprogramme in Deutschland aus dem Boden gestampft. Nahezu 50 verschiedene Kurse werden Kindern und Jugendlichen entlang der gesamten Bildungsstufe angeboten und es gibt sehr gute Resonanz von Schüler*innen und Eltern. Die Nachfrage nach Ferienangeboten ist stark gestiegen. Während des Summercamps haben sich die Klicks auf der Internetseite vom zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf verdreißigfacht und das Netzwerk ist jetzt noch besser vernetzt. Hier geht es zum Beitrag.

Lehrerkräfte & Pädagog*innen

Impressionen aus den Lernwerkstätten HöxterMit dem „Haus der kleinen Forscher“ und Angeboten im Berufsorientierungsbereich wurden im Kreis Höxter in der Vergangenheit bereits zahlreiche MINT-Aktivitäten für verschiedene Zielgruppen angestoßen. Bis zum Jahr 2010 fehlte jedoch die schlüssige Einbindung des Primarbereichs. Um die bestehende Lücke in der Bildungskette zu schließen, griff das zdi-Zentrum im Kreis Höxter das Konzept der „Lernwerkstätten“ auf. Diese tragen nicht nur zur MINT-Förderung bei. Sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zur individuellen Förderung von Kindern bis zehn Jahren und zur Unterrichtsentwicklung. Lernwerkstätten sind die Personalisierung, Materialisierung und Institutionalisierung einer teilhabenden Lehr- und Lernkultur. Sie laden ein zum Anfassen und Staunen und provozieren Fragen, die von den Kindern selbst beantwortet werden können. Lehrkräfte werden bei diesem Konzept zunehmend zum Lernbegleiter.
PDF mit Beschreibung “Lernwerkstätten in Höxter”

Im März 2012 schloss das zdi-Zentrum Kamp-Lintfort eine Kooperation mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Ziel ist es, möglichst umfangreiche und professionelle Angebote auch für Kindergartenkinder machen zu können. Diese Zusammenarbeit wird gleich von mehreren Lions Clubs unterstützt.
PDF mit Beschreibung “Kooperation mit dem Haus der kleinen Forscher”

Unterstützt und gefördert von: