Der zdi-Heldinnen-Oktober: Zitatesammlung

Im Oktober stellen wir auf Instagram jeden Tag eine zdi-Heldin vor, die ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke aus dem MINT-Bereich teilt. Die zdi-Heldinnen, die wir Ihnen auf dieser Seite gebündelt einmal die Woche vorstellen, stehen stellvertretend für die Vielfalt an MINT-Frauen und zeigen MINT-interessierten Mädchen und jungen Frauen potenzielle Tätigkeitsbereiche auf.

Nina Eckertz

“MINT beinhaltet ein vielfältigeres Themen- bzw. Berufspektrum, als man zunächst meint und bietet viele kreative Möglichkeiten, sich einzubringen und sich beständig weiterzuentwickeln.”

Prof. Dr. Anne Remke

“Ich liebe Strukturen und Dinge, die beweisbar sind. Die Informatik kombiniert dies für mich mit der Möglichkeit, Abläufe zu automatisieren und effizienter zu machen.”

Frauke Wimmer-Mätzkow

“Es ist faszinierend, die Zusammenhänge und logischen Verknüpfungen hinter MINT-Vorgängen zu entdecken und zu verstehen. Wie entsteht zum Beispiel ein Regenbogen?”

Lisa Werner

“Mich faszinieren die ständige Entwicklung und der Wandel von früheren MINT-Berufen zu heutigen, der Reiz einen Beruf auszuüben, der eigentlich eine ‘Männerdomäne’ ist.”

Dr. Diana Barbian

„Umweltfreundliche Technologien sind der Schlüssel für eine lebenswerte und enkeltaugliche Zukunft.”

Prof. Dr. Inge Schwank

“Mathematik kennt ewige Wahrheiten, Informatik ist äußerst praktisch, Naturwissenschaften lassen die Welt verstehen, Technik erleichtert das Leben.”

Dr. Beate Schulte

“MINT ist ein bedeutsamer Schlüssel, um aktuelle Probleme anzugehen, wie z.B. den Kampf gegen Krankheiten, Fragen der Energieversorgung oder des Klimaschutzes.”

Anna-Lena Hölper

“Mit meiner Ausbildung kann ich mich nicht nur privat, sondern auch beruflich dafür einsetzten, eine gesunde und zukunftsfähige Umwelt zu entwickeln, in der wir und nachfolgende Generationen gerne leben wollen.”

Firdevs Avci

“Das tollste an meinem Arbeitstag ist, dass ich ihn selbst gestalten kann. Natürlich verfolge ich Ziele, die sich mein Chef wünscht, allerdings kann ich frei entscheiden, wann ich was mache.”

Özlem Doger-Herter

“Ich beschäftige mich mit riesigen Datenmengen (big data), aus denen ich Erkenntnisse ableite. Die Daten (Zahlen in Kombination mit Technik) werden also genutzt, um Sachverhalte besser zu verstehen. Das finde ich faszinierend.”

Felizia Langsdorf

“An MINT gefällt mir die Klarheit und das Fehlen einer “Das ist jetzt aber eine Frage der Interpretation”-Mentalität.”

Katrin Williams

“Mich fasziniert an meinem Job, dass ich technisches Wissen teilen und andere Menschen für digitale und smarte Dienste begeistern kann.”

Natalia Balcazar

“Ich liebe es, Lösungen für Herausforderungen zu finden und damit meinem Umfeld und meiner Umwelt zu helfen. Die Geologie hat mir die entscheidende Erkenntnis vermittelt, dass nichts ist für immer ist und alles miteinander zusammenhängt.”

Zerrin Börcek

“In meinem Job lade ich Menschen ein, die digitale Welt kennenzulernen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Und genau das macht mir große Freude: Menschen die Möglichkeit zu geben, die Zukunft heute schon zu erleben.”

Christine Gering

“Die meisten Vorlesungen in den ersten Semestern starten bei null. Dementsprechend erhalten auch Interessierte ohne schulische Vorkenntnisse die Möglichkeit MINT-Fächer zu studieren.”

Beate Schleger

“Es ist gut, wenn man anders als die männlichen Kollegen denkt. Dann entstehen Diskussionen, bei denen die besten Lösungen herauskommen.”

Kira Paul

“Es gibt so viele tolle Frauen, die jeden Tag beweisen, dass MINT genau das richtige für uns Frauen ist. Mein Tipp: Nicht deinen “Mann” stehen wollen, sondern dir selbst treu und authentisch bleiben. Vielfalt ist genau das, was uns gemeinsam weiterbringt.”

Lena Hagenauer

“MINT ist ein Arbeitsbereich mit Zukunft und unbegrenzten, vielfältigen Möglichkeiten. MINT lebt von Ideen, egal, wie verrückt sie sind. Hier gilt eindeutig: Probieren geht über Studieren.”

Julia Müller

“Im MINT-Bereich werden täglich neue Dinge erforscht, sodass es niemals möglich ist, alles zu wissen. Zweifel also nicht an Dir, deine Nebenfrau weiß auch nicht alles.”

Miriam Mertens

“Traue dich einfach und mache dein Ding. Denke niemals, dass du etwas nicht kannst. Jeder kocht nur mit Wasser und wenn du etwas nicht kannst, dann schaue es dir an, frage und lerne. ”

Nadine Lucke

“Ich wünsche mir, dass MINT vermehrt mithilfe altersgerechter Alltagsfragen oder Trendthemen unterrichtet wird: Wie funktioniert “Siri”? Wie baut man einen E-Scooter? Was benötigt man für Virtual Reality?”

Dr. Anna Czeschik

“Fokussier dich darauf, was dich interessiert und was du machen willst und weniger darauf, dass du “MINT-Frau” bist. Und wenn es doch mal hakt, dann sprich früh darüber und suche dir Unterstützung. ”

Céline Quervel

“Oft schießt sie mir eine Lösung urplötzlich nachts durch den Kopf. Dann springe ich auf, öffne meinen Laptop und behebe den Fehler im Code. Ich bin jedes Mal unglaublich erleichtert und stolz, wenn es dann funktioniert!”

Christine Weiß

“Amüsant wird es, wenn Männer einen als Frau unterschätzen. In solchen Situationen seelenruhig und mit perfektem Timing die eigene technische Kompetenz auszupacken führt zu Erstaunen, Respekt und am Ende nicht selten zu einer lebenslangen Freundschaft.”

Jaqueline Houben

“Viele Kunden denken im ersten Moment nicht, dass ich eine Technikerin bin. Wenn ich ihnen dann sage, dass ich ihnen durchaus weiterhelfen kann, dann sind sie meist total begeistert.”

Anica Althoff

“An meiner Arbeit im MINT-Bereich gefällt mir die Vielseitigkeit. 2017 war ich beispielsweise Jurorin beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Costa Rica – das war mega!”

Sophie Charlotte Keunecke

“Für mich ist das Coolste, wenn ich einen Raum betrete und weiß, dass alle denken: “Na, die und Robotik? Ob das was wird?” Und ich dann in Sekunden alle beeindrucken kann.”

Lisa-Marie Fischer

“Was immer wieder lustig ist, sind die Gesichter der Kunden, wenn sie eine Frau in der Werkstatt stehen sehen.”

Adriana Cabrera

“Ich arbeite im Bereich der Soft robotics, also an Robotern aus Materialien wie Gummi oder Schaumstoff. Weiche, organische Materialien nach tierischem Vorbild sollen dazu führen, dass die Menschen weniger Berührungsängste mit Robotern haben und das Sicherheitsrisiko minimiert wird.”

Dr. Anja Miehe

“Im Studium waren wir 5 Frauen unter 100 Männern. Teilweise wurde ich beim Betreten des Hörsaals mit Handschlag persönlich und namentlich begrüßt, das war schon verrückt!”

Cennet Eren

“Für die Zukunft wünsche ich mir ein günstiges und für alle Menschen zugängliches Mobilitätskonzept. Und dass jeder die Möglichkeit bekommt, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.”

Anne Krause

“Ich freue mich besonders, dass wir in der Physikdidaktik so viele Frauen sind und hoffe, dass wir so alte Stereotype der SchülerInnen langsam aufbrechen können.”

Prof. Dr. Paula Herber

“Ich wünsche mir, dass moderne Technologien für eine „bessere“ Gesellschaft eingesetzt werden – z.B. könnten wir die Chancengleichheit erhöhen, wenn wir den Zugang zu Informationen und zu Bildung für alle Menschen vereinfachen.”

Katrin Schröder

“Ich wünsche mir für unsere Zukunft, dass die Arzneimittelproduktion noch grüner wird und dass mehr biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe für Arzneimittel in Zukunft die chemisch synthetisierten nach und nach ablösen können.”

Dr. Petra Zartner

“Ich wünsche mir eine schadstoffarme, durch regenerierbare Energien gespeiste Fortbewegungsmöglichkeit, die sich viele Menschen leisten können.”

Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen

“Umweltfreundliche und kompakte Energiespeicher würden uns in vielen Bereichen einen enormen Schritt vorwärts bringen.”

Katharina Rawert

“Ich wünsche mir, dass eine schnelle, günstige und umweltfreundliche Möglichkeit entwickelt wird, um Menschen und Dinge zu transportieren.”

Katja Sterzik

“Ich wünsche mir eine Zukunft, in der wir klimaneutral leben können. Dafür sollte eine Horde Politiker erfunden werden, die den Klimawandel so ernst nehmen, wie es dringend nötig wäre.”

Kontakt für Fragen zur Zitatesammlung:
Luisa Rosenow
0211 75707-54

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